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62% weniger kirchliche Hochzeiten

Nana

Gast
In den letzten 10 Jahren wurde ein Rückgang der kath. kirchlichen Hochzeiten von 62% festgestellt. Laut INE wurden 2008 3456 Ehen geschlossen, 4843 weniger als noch 1998.

Dabei ist die Zahl der Täuflinge weitgehenst gleich geblieben. :cool:

Obwohl die katholische Kirche keine kirchliche Trauung der Eltern für die Taufe des Kindes voraus setzt, wird dieses nur sehr ungern von den Pfarrern hingenommen. Kardinal D .José Policarpo versucht nun wieder etwas "Ordnung" in die Sache zu bringen und legt den Eltern nahe, sich bei der Gelegenheit kirchlich zu trauen, damit das Kind eine christliche Erziehung zugesichert werden kann.

Während die Brautleute früher sich einfach in der Pfarrei angemeldet haben, wird ihnen heute nahe gelegt, eine Art Vorbereitungskurs für Brautleute zu absolvieren.

Quelle: DN
 
Obwohl die katholische Kirche keine kirchliche Trauung der Eltern für die Taufe des Kindes voraus setzt, wird dieses nur sehr ungern von den Pfarrern hingenommen. Kardinal D .José Policarpo versucht nun wieder etwas "Ordnung" in die Sache zu bringen und legt den Eltern nahe, sich bei der Gelegenheit kirchlich zu trauen, damit das Kind eine christliche Erziehung zugesichert werden kann.

Im Dorf meiner Eltern weigert sich der Pfarrer schlicht, uneheliche Kinder zu taufen... gleich drei meiner Cousins hat es "getroffen": Da sie ihre Kinder gerne taufen lassen wollten, gab's halt jedes Mal eine Doppel-Feier - erst Trauung, dann Taufe. :rolleyes::holy: :D

Bjs, Eli
 
Im Dorf meiner Eltern weigert sich der Pfarrer schlicht, uneheliche Kinder zu taufen... gleich drei meiner Cousins hat es "getroffen": Da sie ihre Kinder gerne taufen lassen wollten, gab's halt jedes Mal eine Doppel-Feier - erst Trauung, dann Taufe. :rolleyes::holy: :D

Also so was...:eek:

Was macht der denn, wenn ein erwachsener ungetaufter zu ihm kommt und sich taufen lassen will? Fragt er dann auch erst nach dem Trauschein der Eltern :confused:
 

Ich hätte dem Pfarrer ja sonst was erzählt, wenn der mir so gekommen wäre...:motz: als ehemalige Klosterschülerin weiß ich ja, wie man "richtig" argumentieren muss :D Doch bei meiner sonst so konservativen Dorf-Family war der rebellische Akt mit "in wilder Ehe leben" und ein "uneheliches Kind auf die Welt bringen" damit beendet... :noplan:

Was macht der denn, wenn ein erwachsener ungetaufter zu ihm kommt und sich taufen lassen will? Fragt er dann auch erst nach dem Trauschein der Eltern :confused:

Das frag ich mal bei Gelegenheit - bin gespannt, welche Antwort kommt. ;)

Bjs, Eli
 
Mir ist die Kirche einfach zu Altmodisch und realitätsfremd.
Bin zwar Katholisch, nicht Kirchlich verheiratet, aber habe damit nichts zu tun, obwohl ich auch mal Messdiener und Pfadfinder war.
 
Ich bin froh, dass unser Dorfpfarrer das nicht ganz so streng sieht. Er hat sogar eine evangelische Taufzeugin zugelassen.
Allerdings ist er auch noch ein sehr junger Pfarrer, könnte evtl. daran liegen, dass er (noch) weltoffener ist.
 
Der Dorfpfarrer bei meinen Eltern ist vermutlich eher ein heimlicher, kleiner "aspirante a papa"... so jemanden konservatives ist mir selbst in der katholischen Kirche selten begegnet... :rolleyes:

Bjs, Eli
 
Dürfen die das denn einfach so ablehnen...was haben denn dann weltweit katholische Missionare gemacht, die haben doch auch Leute getauft, deren Eltern garantiert nicht katholisch verheiratet waren... :hum:

Also echt...:nono:
 
Ich habe evangelische und katholische Wurzeln. Damals hat der Pfarrer verweigert, meine Mutter zu taufen, weil sie einen katholischen Vater und eine evangelische Mutter hat. Beide waren trotzdem verheiratet. Deshalb ist meine Mutter noch Atheist und ich bin auch froh, Atheist zu sein. :)
 
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