Aktuelles

Günstigste Regionen und Städte in Portugal

In Portugal sind die Mieten in den ländlichen Gebieten des Landesinneren sowie in einigen Städten der Zentralregion und des Alentejo am günstigsten. Während die Hauptstadt Lissabon und die Großstadt Porto weiterhin die teuersten Standorte sind, bieten kleinere Städte und Gemeinden im Inneren signifikant niedrigere Wohnkosten, oft unterhalb von 700 Euro pro Monat.

Günstigste Regionen und Städte​

Die folgenden Gebiete zeichnen sich durch besonders niedrige Mietpreise aus:

  • Nordosten und Zentral-Portugal: Die Bezirke Bragança, Guarda, Vila Real, Ponte de Lima und Castelo Branco gehören zu den erschwinglichsten Regionen. Städte wie Viseu und Portalegre bieten ebenfalls sehr niedrige Preise bei guter Infrastruktur.

  • Alentejo: Städte wie Beja und Portalegre werden häufig als kostengünstige Alternativen zu den Küstenregionen genannt.

  • Mittelgroße Universitätsstädte: Braga und Coimbra bieten im Vergleich zu Lissabon und Porto günstigere Mieten, bleiben aber aufgrund ihrer Größe und des Studienbetriebs etwas teurer als die rein ländlichen Gebiete. ! Vergleichsportale wie idealista pt geben guten Aufschluss über das aktuelle Angebot in Wohnungsmarkt.

Die aktuellen Daten zeigen einen deutlichen Preisunterschied zwischen den Ballungszentren und dem Landesinneren:

Region / StadtGeschätzte Durchschnittsmiete
Portalegreca. 390 €
Guardaca. 450 €
Bragançaca. 450 €
Castelo Brancoca.565 €
Lissabonca. 1.700 €
Portoca. 1.200 €

Anhang - Quelle Idealista !
miete.webp
 
Natuerlich wirkt sich die hohe Ferienwohnungs-Dichte (AL) in den "Touristen-Ballungszentren" entsprechend auf die umliegenden Langzeitmieten aus. Dazu kommen die preislichen Auswirkungen der "Goldenen" Visa in Premium-Regionen, die es betuchten Nicht-Europaeern lange Zeit erlaubte, durch den Kauf einer teuren Immobilie relativ einfach an einen portugiesischen Aufenthaltsschein, bzw. Pass zu gelangen. Die Mietmaerkte in diesen Gegenden sind daher nicht mit denen des Restlandes vergleichbar, haben jedoch einen enormen finanziellen Effekt auf die (seit vielen Generationen) lokal ansaessigen Portugiesen, die sich die steigenden Langzeitmieten mit ihren oft bescheidenen Arbeits- bzw. Rentenbezuegen nicht mehr leisten koennen. Der Effekt dieser Gentrifizierung spiegelt sich dann bei den Wahl-Ergebnissen wieder, bei denen typischerweise die Nationalisten stetig zulegen. Zwar werden mittlerweile die Anzahl der touristischen Kurzzeit-Mietobjekte sowie die Investitionstypen der Goldenen Visa (und die Steuererleichterung RNH/NHR) von der Regierung gedeckelt, jedoch fuehren diese Schritte lediglich zu einem etwas langsameren Anstieg der Lebenshaltungskosten - jedoch wohl kaum zu einer Korrektur.
 
Das Problem hatte Kitzbühel oder der Tegernsee schon vor 100 Jahren, dass die Mieten und Immobilienpreise durch Touristen derart hoch waren, dass sie für Einheimische unerschwinglich waren. Das wird auch so bleiben. Bedenklich ist es aber trotzdem, weil es so viele Bürger direkt betrifft.

Wir waren letzte Woche mal wieder in Porto nach längerer Zeit. Das ist schon gigantisch, was sich da an Touristen durch die Straßen wälzt und nicht mehr schön - und das an einem normalen Werktag zur Hauptgeschäftszeit, wo alle normalerweise arbeiten.
 
Das Problem hatte Kitzbühel oder der Tegernsee schon vor 100 Jahren, dass die Mieten und Immobilienpreise durch Touristen derart hoch waren, dass sie für Einheimische unerschwinglich waren. Das wird auch so bleiben. Bedenklich ist es aber trotzdem, weil es so viele Bürger direkt betrifft.

Wir waren letzte Woche mal wieder in Porto nach längerer Zeit. Das ist schon gigantisch, was sich da an Touristen durch die Straßen wälzt und nicht mehr schön - und das an einem normalen Werktag zur Hauptgeschäftszeit, wo alle normalerweise arbeiten.
Das Ergebnis auch der Billigflüge. Mal schnell ein Wochenende hin und alles mitnehmen . In der Innenstadt wohnt kein Portugiese mehr.
Porto ist heute wie Disneyland.
 
Das Problem hatte Kitzbühel oder der Tegernsee schon vor 100 Jahren, dass die Mieten und Immobilienpreise durch Touristen derart hoch waren, dass sie für Einheimische unerschwinglich waren. Das wird auch so bleiben. Bedenklich ist es aber trotzdem, weil es so viele Bürger direkt betrifft.

Wir waren letzte Woche mal wieder in Porto nach längerer Zeit. Das ist schon gigantisch, was sich da an Touristen durch die Straßen wälzt und nicht mehr schön - und das an einem normalen Werktag zur Hauptgeschäftszeit, wo alle normalerweise arbeiten.
Porto baut seit einigen Jahren an einer neuen U-Bahn-Linie. Besonders in der Innenstadt (um die São Bento/Bolhão Gegend) gibt es Dauerbaustellen mit entsprechendem Verkehrs-Chaos, Umleitungen, temporaeren Einbahnstrassen (die teilweise noch nicht in den Online-Navigations-Karten integriert sind), usw. Dazu kommt, dass Porto seit Jahren besonders viele Touristen anzieht, und die Fahr- und Parkweise der lokalen Bevoelkerung fuer viele Germanen oft als "gewoehnungsbeduerftig" bezeichnet werden kann. (Anm.: Calma, calma gilt nicht im Strassenverkehr, dort ist es i.d.R. genau umgekehrt).
Um auf die Miet- bzw. Immobilienpreise zurueckzukommen sollte jedoch erwaehnt werden, dass das Mietpreisgefaelle mit zunehmendem Abstand vom Stadtkern in Portugal im Vergleich zu vielen deutschen Ballungszentren mit oeffentlichem Nahverkehrsanschluss staerker ausgepraegt ist. Die Mieten in Porto sind z.B. nahe der U-Bahn-Endhaltestellen z.T. weitaus guenstiger als in der Stadt. Anm.: Abgesehen davon macht das Autofahren in Lissabon oder Porto seit Jahren eh keinen Spass mehr; da faehrt man besser an einen auswaerts gelegenen Bahnhof mit P+R und spart sich eine Menge Stress und Parkgebuehren. Die Fahrzeit ist sowieso fast identisch.
 
Zurück
Oben