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Sterben die Portugiesen aus?

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Chica

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Provokation ist diese Frage - ganz klar. Der Wirtschaftsjournalist João Silvestre vom "Espresso" macht seinen Artikel an den demografischen Zahlen der vergangenen beiden Jahre fest: 2010 und 2011 hat sich die Bevölkerung in Portugal um 85.000 Menschen verringert. Zum ersten Mal seit 1990 ist die Bilanz zwischen Geburten und Sterbefällen stark ins Minus gerutscht.
Ist die Krise schuld?
Denn neben dieser Bilanz kommt auch zum Tragen, dass seit 2010 mehr Portugiesen ihre Chance auf eine Zukunft im Ausland sehen und deshalb emigrieren, dass gleichzeitig viele Ausländer, die hier in Portugal leben, das Land verlassen.
João Silvestre stellt sich und seinen Lesern die Frage:​

[DLMURL="http://www.presseurop.eu/de/content/article/2364901-werden-die-portugiesen-2204-ausgestorben-sein"]Werden die Portugiesen 2204 ausgestorben sein? | Presseurop (Deutsch)[/DLMURL]
 
Den neuesten Schätzungen zufolge, die auf der Grundlage der Screeninguntersuchungen der Neugeborenen beruhen, dürften wir dieses Jahr noch weniger Geburten verzeichnen. Letztes Jahr waren es 97.000, dieses Jahr könnten es knapp 89.000 sein.
Da frag ich mich schon... ja von welchem Geld sollen denn die Kinder angezogen und ernährt werden?
Die Eltern bekommen hier ein paar Almosen für einen ganzen Tag arbeit, während sich die Bosse jahrelang die Taschen gefüllt haben. Wo man hinkommt wird einem nur noch recibos verdes angeboten... das ist doch keine Grundlage um eine Familie zu ernähren. :motz: :nono:
 
Desto besser. Warum sollten mehr Menschen auf dieser Erde sein. Es reicht nicht mehr fuer alle, und viele hungern. Es ist gut wann weniger Kinder geboren werden, dass wird Arbeitsplaetze schaffen, mehr Essen geben,etc..Ausserdem ist nicht mehr so interessant Kinder zu haben, Hausfrau zu sein ist out. Karriere ist viel wichtiger geworden,is all about money. In Portugal gibt es so viele Menschen, dass fuer die Sterbende kaum mehr Plaetze (Friedhofe) gibt. Dieses bla bla bla fuer mehr Kinder ist nur gut fuer Politiker, die luegen sowieso immer.
Antonio Santos
 
Hallo António,
es geht hier doch nicht darum, ob man mehr oder weniger Kinder bekommt, sondern dass man sich die Kinder schlichtweg nicht mehr leisten kann.

Ausserdem ist nicht mehr so interessant Kinder zu haben, Hausfrau zu sein ist out. Karriere ist viel wichtiger geworden,is all about money.
Du verstehst da glaub ich was nicht richtig. Es ist nicht out Hausfrau zu sein, es ist in Portugal schlichtweg unmöglich eine zu sein. Allein aus finanzieller Sicht ist dieses Familienmodell nicht tragbar.
Und das die Karriere wichtiger ist, glaub ich gar nicht, die Arbeitsplätze sind eher unsicherer geworden.
1. Man arbeitet nur noch mit befristeten Verträgen, wenn man denn überhaupt einen bekommt.
2. Wer diesen nicht will, arbeitet mit recibos verdes und setzt damit ein Teufelskreis in gang.
3. Wenn man sich als Frau entschließen sollte Mutter werden zu wollen, kann man fast sicher sein, dass der Job nach den gesetzlich vorgegebenen Elternzeit weg ist. Oder man sich mit (noch) schlechteren Konditionen rumplagt.

Diese Entwicklung ist erschreckend und wahrlich nicht die Lösung für die Überbevölkerung auf der Welt. Vor allem dürfte die port. Population sich da eher als Tropfen auf einem heißen Stein entpuppen.
LG
Nana
 
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