Leider wird es mir durch meinen Lissabon-Aufenthalt erst bewusst, dass es hier sehr viele Bettler gibt, die auf unterschiedliche Art versuchen, ihr Leben zu „meistern“.
Am Chiado fällt mir diese eher stille Dame auf: Eine Frau mittleren Alters, so ca. zwischen 50-60 Jahre alt, ich kann ihr Alter leider schlecht einschätzen. Eine sehr hübsche Frau, schlank und sehr agil. Sie trägt einen großen Rucksack mit sich herum. Eigentlich ist es falsch, sie als Bettlerin zu titulieren, denn sie bettelt mich nicht an, sondern mixt sich ihr eigenes Getränk aus Resten aus dem Abfalleimer und setzt sich still unter einen Baum, um ihre Zigarette und ihren Drink zu genießen. Es sind die Reste der anderen Gäste: aus Bier, Zitrone und Limonade mixt sie sich ihr eigenes Getränk. Für mich ist es ekelhaft, sie aber schlürft ihren Drink langsam durch einen Strohhalm.
Tage später sehe ich sie wieder, da wirkt sie sehr verwirrt, spricht mit sich selber und sitzt gestikulierend auf einer Parkbank. Vielleicht bettelt sie wegen ihrer Verwirrtheit keine Leute mehr an? Mir fällt nur ihre Schönheit auf und ich muss jetzt immer noch über sie nachdenken.
Dann sehe ich noch diese junge, etwas verwirrte Frau an der Straßenkreuzung am Chiado, die sich über den Bauch streicht und über Hunger klagt. Wahllos spricht sie Leute an und hält die Hand auf. Es ist sehr nervig und ich gehe weiter. Einige Straßen weiter sehe ich sie wieder und sie bettelt mich abermals an. Sie schaut mir aber nicht in die Augen, sie ist einfach nur planlos.
Im Zug von Sintra nach Lissabon kniet ein junger Mann vor den Fahrgästen nieder und bettelt uns alle wimmernd und lauthals um Geld an. Er jammert so lange, bis man ihm ein paar Münzen reicht, so dass er endlich weitergeht. Ein Mädchen gibt ihr Pausenbrot, er nimmt es dankbar an.
Diese Geschichten kann man wohl endlos fortsetzen...
Ich denke immer noch über diese ältere Frau nach... was sie wohl jetzt gerade macht?
Ich hoffe, es geht ihr gut.
Am Chiado fällt mir diese eher stille Dame auf: Eine Frau mittleren Alters, so ca. zwischen 50-60 Jahre alt, ich kann ihr Alter leider schlecht einschätzen. Eine sehr hübsche Frau, schlank und sehr agil. Sie trägt einen großen Rucksack mit sich herum. Eigentlich ist es falsch, sie als Bettlerin zu titulieren, denn sie bettelt mich nicht an, sondern mixt sich ihr eigenes Getränk aus Resten aus dem Abfalleimer und setzt sich still unter einen Baum, um ihre Zigarette und ihren Drink zu genießen. Es sind die Reste der anderen Gäste: aus Bier, Zitrone und Limonade mixt sie sich ihr eigenes Getränk. Für mich ist es ekelhaft, sie aber schlürft ihren Drink langsam durch einen Strohhalm.
Tage später sehe ich sie wieder, da wirkt sie sehr verwirrt, spricht mit sich selber und sitzt gestikulierend auf einer Parkbank. Vielleicht bettelt sie wegen ihrer Verwirrtheit keine Leute mehr an? Mir fällt nur ihre Schönheit auf und ich muss jetzt immer noch über sie nachdenken.
Dann sehe ich noch diese junge, etwas verwirrte Frau an der Straßenkreuzung am Chiado, die sich über den Bauch streicht und über Hunger klagt. Wahllos spricht sie Leute an und hält die Hand auf. Es ist sehr nervig und ich gehe weiter. Einige Straßen weiter sehe ich sie wieder und sie bettelt mich abermals an. Sie schaut mir aber nicht in die Augen, sie ist einfach nur planlos.
Im Zug von Sintra nach Lissabon kniet ein junger Mann vor den Fahrgästen nieder und bettelt uns alle wimmernd und lauthals um Geld an. Er jammert so lange, bis man ihm ein paar Münzen reicht, so dass er endlich weitergeht. Ein Mädchen gibt ihr Pausenbrot, er nimmt es dankbar an.
Diese Geschichten kann man wohl endlos fortsetzen...
Ich denke immer noch über diese ältere Frau nach... was sie wohl jetzt gerade macht?
Ich hoffe, es geht ihr gut.
