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TAP-Streik kostet 30 Millionen Euro

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Die Fluglinie TAP zog gestern Bilanz über die ersten drei Streiktage: Von 1. bis 3. Mai kostete der Streik dem Unternehmen rund zehn Millionen Euro, sagte Sérgio Monteiro, Staatssekretär für Transport. Eingerechnet sind Verluste durch weniger Ticket-Verkäufe und Kosten für Unterkunft und Versorgung von gestrandeten Passagieren. Ebenfalls bereits einkalkuliert sind anteilig die Gehälter der Piloten, die vom Unternehmen für Streikende an den betroffenen Tagen nicht bezahlt werden müssen. Sollte der Arbeitskampf tatsächlich bis 10. Mai dauern, steigen die Kosten für das Unternehmen voraussichtlich auf 30 Millionen Euro, sagte der Staatssekretär. Er appellierte an die Gewerkschaftsverantwortlichen, den Streik zu beenden. „20 Millionen Euro Verluste könnten noch verhindert werden. Sehr viele Piloten haben eine entsprechende Antwort bereits gegeben. Jetzt fehlt noch, dass die Gewerkschaftsbosse so schnell wie möglich den Streik beenden“, so Monteiro.

Außerdem entstehe durch den Streik ein massiver Image-Schaden, die Kunden verlieren zunehmend an Vertrauen in das Unternehmen, sagte Monteiro. „Die TAP wird am 11. Mai nicht mehr dasselbe Unternehmen sein, wie am 1. Mai.“

Wie schon an den Tagen davor, fanden auch gestern 70 Prozent der geplanten Flüge statt, rund 30 Prozent mussten gestrichen werden. Das gab eine TAP-Sprecherin bekannt.

Foto: dmytrok, [DLMURL="https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/"]CC BY-ND 2.0[/DLMURL]

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