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Pilgerströme aus der ganzen Welt treffen täglich in Fatima ein. Der Ort nördlich von Lissabon war noch vor 100 Jahren unbekannt und ist heute berühmt.
Rund 400 mal 120 Meter misst der größte Altar der Welt. Fatima ist der berühmteste Pilgerort in Portugal. Es ist ein Ort der Superlative und gleichzeitig einer des Innehaltens. Hier wird Buße getan und gebetet. Hier werden Kerzen entzündet, Wünsche ausgesprochen, heimlich formuliert oder für deren Erfüllung gedankt. Ein schmaler Weg quer über den Basilikaplatz hebt sich durch besonders polierte Steine hervor. Es ist der Weg, den zahlreiche Pilger, junge und alte, gesunde und gebrechliche, auf Knien bis zur heiligen Stätte rutschen. Es ist berührend zu sehen, wie die Menschen dies über 100 Meter auf hartem Stein tun. Einige tragen Knieschützer, andere nicht. Diese Bilder bewegen und auch Ungläubige lassen sich anstecken von der ergreifenden Atmosphäre in Fatima.
Zwei Kirchen erwarten die Pilger
Auf der einen Seite des Platzes steht eine Kirche, wie man sich eine solche vorstellt. Die neobarocke, weiße Rosenkranzbasilika ziert ein hoher Kirchturm mit Uhr, geschmückt mit Heiligenfiguren und einem Kreuz auf der Spitze. Rechts und links schließt sich jeweils ein säulengetragener Gang mit Rundbögen an. Man könnte meinen, die Kirche möchte mit diesen seitlichen Flügeln, das heilige Areal in den Arm nehmen. Allein die Ausmaße des Platzes, der doppelt so groß ist wie ...
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Rund 400 mal 120 Meter misst der größte Altar der Welt. Fatima ist der berühmteste Pilgerort in Portugal. Es ist ein Ort der Superlative und gleichzeitig einer des Innehaltens. Hier wird Buße getan und gebetet. Hier werden Kerzen entzündet, Wünsche ausgesprochen, heimlich formuliert oder für deren Erfüllung gedankt. Ein schmaler Weg quer über den Basilikaplatz hebt sich durch besonders polierte Steine hervor. Es ist der Weg, den zahlreiche Pilger, junge und alte, gesunde und gebrechliche, auf Knien bis zur heiligen Stätte rutschen. Es ist berührend zu sehen, wie die Menschen dies über 100 Meter auf hartem Stein tun. Einige tragen Knieschützer, andere nicht. Diese Bilder bewegen und auch Ungläubige lassen sich anstecken von der ergreifenden Atmosphäre in Fatima.
Zwei Kirchen erwarten die Pilger
Auf der einen Seite des Platzes steht eine Kirche, wie man sich eine solche vorstellt. Die neobarocke, weiße Rosenkranzbasilika ziert ein hoher Kirchturm mit Uhr, geschmückt mit Heiligenfiguren und einem Kreuz auf der Spitze. Rechts und links schließt sich jeweils ein säulengetragener Gang mit Rundbögen an. Man könnte meinen, die Kirche möchte mit diesen seitlichen Flügeln, das heilige Areal in den Arm nehmen. Allein die Ausmaße des Platzes, der doppelt so groß ist wie ...
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