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Soldaten-Werkwoche in Fatima 1987

K

KarlHeinzWeiss

Gast
Am 13.10.1987 brachen wir, die Teilnehmer der Soldaten-Werkwoche 1987, nach einem Gebet am Kreuz des tödlich verunglückten Andreas Plaul nach Fatima auf. Die Teilnehmer waren: OFw Karl Heinz (Kalle) Weiß als Leitender, OFw Bernd (Bernie) Groß, SU Rupert (Rupi) Meier (Fahrer), SU Josef (Sepp) Lex, SU Michael (Mike) Steinmetz, Uffz Robert Goltze und Jürgen Heizman.
Die Fahrt ging über Evora. Nachdem wir gut im Zeitplan waren, wurde unplanmäßig das Castelo de Almourol besichtigt. Die Ruinen dieser Tempelritterburg, die wie eine Märchenburg erscheint, liegen auf einer Insel im Tejo bei Tancos.
Nach diesem Abstecher in Tomar angekommen, stärkten wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen. Anschließend wurde das Christusritter-Kloster in Tomar besichtigt.
Nach der Besichtigung und der anschließenden Fahrt trafen wir gegen 17.00 Uhr in Fatima beim Colegio der Styler Mission ein. Dort wurden wir sogleich von zwei Ex-Bejanern, Pater Heinrich Döing, der erste Standortpfarrer von Beja und Jupp Jenschen, einem Feuerwehrmann der ersten Jahre, begrüßt. Die Beiden befanden sich auf einer Busreise durch Portugal und wollten nun natürlich wissen, wie es mittlerweile in Beja ist.
Nach einem ausgiebigen Abendessen gab es Gelegenheit, an der Bar mit den anderen Gästen – überwiegend Deutsche – ins Gespräch zu kommen.
Am zweiten Tag wurde uns von Bruder Francesco von der Styler Mission Fatima gezeigt. Auf der Cova de Iris gab er uns Erläuterungen zu den Erscheinungen. Die Führung erstreckte sich über die Basilika von Fatima bis zum Dorf Aljustrel, wo das Geburtshaus der Seherkinder Jacinta und Francesco besichtigt wurde wie auch der Erscheinungsort vom 19. August und der Ort der Engelserscheinung.
Am späten Nachmittag besuchten wir das Museu de Cera (Wachsmuseum). Dort ist die Erscheinungsgeschichte mit lebensgroßen Wachsfiguren dargestellt. Die Figuren wurden im Londoner Wachsfigurenkabinett hergestellt.
Am dritten Tag wurde das Kloster Batalha besichtigt, ein Meisterwerk der portugiesischen Gotik. Die Fahrt ging weiter nach Alcobaca, wi wir das Mosteiro de Santa Maria besichtigten. Nazare war die letzte Station der Tagestour. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Retsaurante wurde der Ortsteil Pederneira mit der Wallfahrtskirche Nossa Senhora da Nazare besichtigt.
Die Rückreise nach Beja am vierten Tag führte uns über Caldas da Reinha und Obidos. In Caldas da Reinha hatten wir Gelegenheit, den Ausstellungsraum der dortigen Keramik- und Porzellanfabrik zu besichtigen und einige Sachen zu kaufen. Anschließend wurde der Ort Obodos besucht, der zu den malerischten Städten Portugals gehört.
Auf der Fahrt über Rio Maior, Santarem, Evora nach Beja machten wir in Almerim Rast und aßen im Restaurante „o Forno“ zu Mittag.
Die Werkwoche endete mit einer „Nachbesprechung“ am Tresen der Erdbeerranch.
Wie immer, so war auch diese Werkwoche wieder eine gelungene Veranstaltung der Kath. Militärseelsorge.