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Roman über Beja, Alentejo und ein wenig auch über die Deutschen auf der Airbase

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Adeus Princesa.
Auf Wiedershen Princesa von Clara Pinto Correia.
Ist schon älter und vermutlich neu nicht mehr zu bekommen.

Auf Wiedersehen, Princesa - Clara Pinto Correia | neues Taschenbuch | Erscheinungsdatum | buecher.de | portofrei | ISBN 3423119667 | neu + gebraucht

Der Roman ist Alentejo pur. Er spielt in Beja, Cuba, Beringel, Cabeça Gorda usw.

Eine Schülerin behauptet, den blonden; deutschen Mechaniker der Luftwaffenbasis in Beja getötet zu haben. Die Polizei hält eine Jugendbande für schuldig.
Ein Praktikant einer Lissabonner Zeitung und ein Fotograf sollen Licht in den Fall bringen. Sie versuchen sich ein Bild von dem Fall und den Zusammenhängen zu machen und ermitteln in den Restaurants und Bars in Cuba, laufen durch Beja und kommen auch nach Beringel, Cabeça Gorda und Baleizão. Es wird viel gegessen und getrunken.
Der Roman ist wie das Alentejo, also nicht spannend und sehr weitläufig aber ich habe ihn doch in einem Stück (sind auch nur 173 Seiten) gelesen.
 
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guter Lesevorschlag

Ola Uwe,
du hast also erstaunlicherweise im Kongo auch Zeit zum Lesen! Ich werde mir die interessante Lektüre besorgen und den Roman am 28. Juli als Urlaubslektüre mitnehmen nach Carcavelos.
Gruß
Dieter
 
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Ich habe mich vorige Woche durch die 272 Seiten der Deutschen Taschenbuchausgabe gequält.
Sehr portugiesisch. Aber auch leider sehr portugiesisch weitschweifig, bildreich und wortverliebt und mit geringstmöglicher Krimispannung.
Kann man lesen - wenn man viel Zeit zu viel hat.
Mich hat es (wie man leicht aus dem vorher Gesagten entnehmen kann) enttäuscht.
 
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So sind sie halt, "die Portugiesen", langatmig und nicht gleich auf den Punkt kommend. Totzdem war es ein Lesevergnügen.
Für alle in Süddeutschland lebende Forianer zum Hinweis:

Das romanische Seminar der UNI TÜBINGEN hat im kommenden Wintersemester ein Seminarangebot um das Buch und den Film Adeus Princesa in portugiesischer Sprache. Ich traf neulich den Dozenten Dr Adelino Gomes im Flugzeug nach Lisboa. Er sagte mir, dass Gäste herzlich wilkommen seien; besonders diejenigen, die Beja und die BA 11 aus eigenem Erleben kennen und somit das Seminar bereichern könnten.
Wie gesagt, alles in portugiesischer Sprache, denn seine Studenten können trotz Studium wenig Deutsch.
 
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Adeus Princesa

auch wenn die Story ziemlich an den Haaren herbeigezogen wirkt - die Autorin hat offensichtlich ganz gut recherchiert. Einiges von dem was sie über die deutschen Soldaten schreibt, hat sich so zugetragen und war auch so. Die, die in den Sechzigern dort waren, werden es wiedererkennen
 
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Hallo Tano,
ich habe mir das Buch bestellt. Ich komme einfach nicht über den Anfang raus. Es fängt mir zu langweilig an. Lohnt es sich denn, das Buch weiterzulesen?
 
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Hallo Doris
das kommt darauf an, was man erwartet. Die Story halte ich für einen "Schmarrn". Die Situation im Umfeld der Base ist aber ganz gut getroffen - deshalb habe ich das Buch auch nur gelesen. Man findet einiges wieder. Derjenige, der diese Informationen geliefert hat, muss ein "Insider" gewesen sein.
Grüße Tano
 
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Tano, dann muss ich ja wirklich mal ran, ob Schmarrn oder auch nicht. Ich berichte.
Huhu Doris,
quäl dich nicht. Irgendwann kommt die richtige Zeit für dieses Buch. (Schietwetter, krank ans Bett gefesselt und nix anderes mehr da, was man lesen kann etc.) Neue Erkenntnisse wirst du nicht erhalten, nur ein bißchen Saudade vielleicht.
Ich habe das Buch Mitte der 90er Jahre von einem Bekannten geliehen bekommen, der es nicht wieder haben wollte, weil es ihm zu langweilig war. Das Buch ist dann mit uns nach Portugal umgezogen und wieder zurück nach Deutschland.
Weil es 2011 noch in den Koffer nach Kinshasa passte, habe ich es mitgenommen und dann in der Zeit dort gelesen.
Stell es hin und freu dich über das Buch. Lesen kannste das immer noch.
Bjs
Uwe
 
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Jo Uwe,
wir machen dann bei eurem nächsten Besuch eine Lesestunde mit einem Gläschen Tinto in der Hand.
Freu mich schon. ;)