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Portugal startet Qualifizierungsmaßnahmen für Flüchtlinge im Tourismus

H.Bothur

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Gute Idee ... schöner als dieses ewige „die Flüchtlinge nehmen uns alles weg !“ ... vor allem auch auch Bundesländern die gar keine Flüchtlinge haben.

Hans
 
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Nun, es gibt in Portugal ja nur eine Handvoll Flüchtlinge im Vergleich zu anderen Ländern in der EU. Da sie auch kaum eine nennenswerte finanzielle Unterstützung erhalten können, kommen sie erst gar nicht hierher, ziehen gleich weiter oder lassen sich eben qualifizieren um ihren Lebensunterhalt irgendwie zu verdienen. Insofern, Hans, was es nicht gibt kann man auch keinem wegnehmen, und das ist auch gut so :)
 
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Da sie auch kaum eine nennenswerte finanzielle Unterstützung erhalten können, kommen sie erst gar nicht hierher, ziehen gleich weiter oder lassen sich eben qualifizieren um ihren Lebensunterhalt irgendwie zu verdienen.
Schonmal mit einem einzigen Flüchtling darüber gesprochen, was seine/ihre Beweggründe waren? Persönlich?

Gruss Lady
 
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Ja, Lady, habe ich. Wir hatten sogar für mehrere Jahre einen netten unbegleiteten minderjährigen Flüchtling in unserer Familie (es führt zwar nicht weiter, aber das Alter des Flüchtlings war zuvor zwei Jahre "zurückgesetzt" worden, damit die Minderjährigkeit vorlag).
Aber wie ist es mit Dir, hast du persönlich über solche Beweggründe mit einem Flüchtling gesprochen?
 
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ladyElaa und Theophanu
Vielen Dank für eure Beiträge. Könntet ihr die weitere Diskussion über Beweggründe etc. in einem eigenen Threat führen, hier gerät das offtopic und das wäre schade.
 
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Und nun wieder on-topic:
Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern in der EU sucht Portugal händeringend nach Immigranten um die schrumpfende Bevölkerungszahl auszugleichen. Etwa 75.000 Neuzugänge pro Jahr wären hierzu erforderlich, können aber nicht erreicht werden. Daher ist Portugal sogar bereit, zusätzlich zur allgemeinen Immigration (z.B. sogar von so alten Leuten wie mir ;)) reine Flüchtlinge aufzunehmen, und zwar mehr als das Land nach den Absprachen mit der EU aufnehmen müsste. Es erreicht aber nicht einmal die Hälfte seiner freiwilligen Quote und von denen die kommen, verlassen mehr als die Hälfte das Land wieder binnen 18 Monaten Richtung wirtschaftsstärkerer Länder, denn Portugal kann dem Durchschnitt der Flüchtlinge (die zumeist kein Potugiesisch und auch kein Englisch sprechen) allenfalls im Tourismusbereich nach längerer Qualifikation Jobs anbieten. Aber, wie gesagt, die meisten haben das land dann schon wieder verlassen.
Quelle, unter anderem: neewsdeeply und South China Post:

https://www.newsdeeply.com/refugees...gees-a-warm-welcome-but-cant-get-them-to-stay

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