Premierminister Pedro Passos Coelho hat sechs Staatsekretäre ausgewechselt und einen weiteren zusätzlich eingeführt, der von nun an für den neu geschaffenen Bereich von Agrar- und Ernährungsfragen verantwortlich ist.
Eine andere Personalie der kleinen Kabinettsumbildung hat heftige Kritik ausgelöst: Franquelim Alves, der Neue im Ressort 'Unternehmertum und Gründerausbildung', weckt die Erinnerung an einen der größten Finanzskandale in Portugal, den Konkurs der Banco Português de Negócios (BPN), bei deren Holding Sociedade Lusa de Negócios der Neu-Staatssekretär Alves als einer von drei Direktoren tätig war.
Die BPN-Affäre gilt als Symbol für Misswirtschaft, Gier und Kontrollverlust: Geldwäsche und Steuerhinterziehung, private Investitionen des BPN-Direktors mit Bankvermögen in Kunstwerke, die sich als billige Fälschung erwiesen, ruinöse Firmenkäufe in Marokko und Puerto Rico, windige Offshore-Deals und €921 Millionen Einlagen bei US-Börsenbetrüger Bernard Madoff führten 2008 zum BPN-Bankrott und zur Interimsübernahme durch die staatliche Sparkasse Caixa Geral de Depósitos.
2011 wurden die mit viel Steuerzahlergeld aufgepäppelten Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar – die gesamte Operation kostete den Staat mindestens drei Milliarden Euro.
Der jetzt zum Staatssekretär berufene Franquelim Alves hatte während der Untersuchung zur BPN-Pleite vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss erklärt, er habe von den seltsamen Geschäften der Bank zwar gewusst, jedoch ganz bewusst weder die Staatsbank, noch die Bankenaufsicht informiert.
Wirtschaftsminister Álvaro Santos Pereira hält die jetzige Berufungs von Alves aber nicht für eine fragwürdige Personalie. Der neue Staatssekretär sei „ein Profi mit 43 Jahren Berufserfahrung“ und genieße „totales Vertrauen“. Es gebe „keinen Grund für Unterstellungen und Verdächtigungen“, Alves sei der Richtige für „die Restrukturierung der Staatsschulden“.
Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
Eine andere Personalie der kleinen Kabinettsumbildung hat heftige Kritik ausgelöst: Franquelim Alves, der Neue im Ressort 'Unternehmertum und Gründerausbildung', weckt die Erinnerung an einen der größten Finanzskandale in Portugal, den Konkurs der Banco Português de Negócios (BPN), bei deren Holding Sociedade Lusa de Negócios der Neu-Staatssekretär Alves als einer von drei Direktoren tätig war.
Die BPN-Affäre gilt als Symbol für Misswirtschaft, Gier und Kontrollverlust: Geldwäsche und Steuerhinterziehung, private Investitionen des BPN-Direktors mit Bankvermögen in Kunstwerke, die sich als billige Fälschung erwiesen, ruinöse Firmenkäufe in Marokko und Puerto Rico, windige Offshore-Deals und €921 Millionen Einlagen bei US-Börsenbetrüger Bernard Madoff führten 2008 zum BPN-Bankrott und zur Interimsübernahme durch die staatliche Sparkasse Caixa Geral de Depósitos.
2011 wurden die mit viel Steuerzahlergeld aufgepäppelten Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar – die gesamte Operation kostete den Staat mindestens drei Milliarden Euro.
Der jetzt zum Staatssekretär berufene Franquelim Alves hatte während der Untersuchung zur BPN-Pleite vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss erklärt, er habe von den seltsamen Geschäften der Bank zwar gewusst, jedoch ganz bewusst weder die Staatsbank, noch die Bankenaufsicht informiert.
Wirtschaftsminister Álvaro Santos Pereira hält die jetzige Berufungs von Alves aber nicht für eine fragwürdige Personalie. Der neue Staatssekretär sei „ein Profi mit 43 Jahren Berufserfahrung“ und genieße „totales Vertrauen“. Es gebe „keinen Grund für Unterstellungen und Verdächtigungen“, Alves sei der Richtige für „die Restrukturierung der Staatsschulden“.
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