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[Perspektive Portugal] Steuer falsch berechnet

Bis zum Ende des laufenden Monats müssen Immobilieneigentümer die kommunale Grundstücksabgabe IMI (Imposto Municipal sobre Imóveis) zahlen.
Die Finanzämter haben die Zahlungsanweisungen schon vor Wochen abgeschickt; dem vorausgegangen waren zahlreiche Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar nach der Neubewertung des portugiesischen Grundstücksbestandes.
Um einer Kostenexplosion vorzubeugen, sieht der Gesetzgeber eine Härtefallregelung vor: Sie soll garantieren, dass auch nach der Neubewertung der zu zahlende Steuerbetrag die Summe des Vorjahres nicht um mehr als 75 Euro übersteigt. Nun erklärte die Finanzdirektion, bei der Ausstellung der IMI-Rechnungen sei diese Härtefallregelung in zahlreichen Fällen nicht beachtet worden. In diesen Fällen sollen die Betroffenen bis zum 22. April einen neuen Steuerbescheid erhalten.

Wer schon bezahlt hat, soll eine Rückerstattung des zu viel gezahlten Betrages erhalten. Die Härtefallregelung gilt allerdings nicht für Hausbesitzer, deren Immobilie bei einer Offshore-Gesellschaft registriert ist. Auch Eigentümer von verfallenen, einsturzgefährdeten Häusern und Ruinengrundstücken sind von der Kostendeckelung ausgeschlossen.

Verschiedene Zeitungen melden, mehrere Hundert Leser hätten sich nach Erhalt des IMI-Bescheides an die Redaktionen gewandt; vor allem dadurch sei die Finanzdirektion wohl zu ihren Eingeständnis motiviert worden. Die Finanzämter haben eine Telefon-Hotline für Fragen der Betroffenen eingerichtet: 707206707.


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