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[Perspektive Portugal] Schlacht um Prozente

Der Tag der Arbeit wurde für die Mitarbeiter der Pingo Doce-Supermärkte zu einem Tag mit ungewöhnlich viel Arbeit. Der Konzern hatte sich zum Feiertag ein besonderes Angebot ausgedacht: Wer Waren für mehr als einhundert Euro kaufte, erhielt darauf fünfzig Prozent Rabatt.
Der Ansturm der sparwilligen Einkäufer war so groß, dass einige Filialen zeitweise schließen mussten, um ohne drängelnde Kundschaft die leergeräumten Regale schnell wieder aufzufüllen. Der Pressesprecher des Unternehmens, das sich zu Jahresbeginn gegen den Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbarwehrte, es exportiere satte Gewinne zum neuen Firmensitz in den Niederlanden und zahle – anders als seine Kunden – in Portugal keine Steuern, spürte nichts mehr von den Boykottaufrufen im Januar, sondern registrierte „Enthusiasmus und Euphorie“. Die Polizei sah das nicht so entspannt, denn sie musste mehrfach einschreiten, um schwer bepackte Kunden zu schützen, die beim Verlassen der Läden an der Tür mit Menschen im Rabattrausch kollidierten.

Die Verkaufsaktion ist ein weiteres Element in der Rabattschlacht der Supermärkte. Der noch vor wenigen Jahren als Elitesupermarkt geltende Pingo Doce pflegt zwar ein Image besonders qualitätsbedachter Läden, nimmt dabei aber längst am Wettlauf mit den Discountern teil.
Die Ketten wollen hauseigene Marken für praktisch alle Lebensmittel etablieren, die preiswert sein sollen und dabei die Standards der Qualitätskontrolle erfüllen.
Der Prozess hat mittlerweile auch die so genannten shop-in-shop-Konzepte erfasst: Wurde einst ein Teil der Verkaufsfläche an andere Unternehmen (etwa Gaststättenbetriebe) vermietet, so werden heute in den Supermärkten auch in diesem Segment Dienstleistungen der Hausmarke angeboten.
Pingo Doce hat nun auch den Restaurants in der Nachbarschaft der Filialen den Kampf angesagt und offeriert eine komplette Mahlzeit mit Suppe, Nachtisch und Getränk bei täglich wechselnder Speisekarte für fünf Euro.
Die Kundschaft hat ihre anfängliche Scheu vor den unbekannten Namen längst verloren.
Da wollen die Hersteller nationaler und international bekannter Markenware nicht auf der Strecke bleiben. Sie offerieren Großabnehmern hohe Einkaufsrabatte und die Supermärkte ringen um jeden Kunden, damit sie bei den Lieferanten als bedeutsamer Absatzmarkt anerkannt werden.
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so war es:
[DLMURL="http://arrastao.org/2518513.html"]O dia dos mortos-vivos - Arrastão: Os suspeitos do costume.[/DLMURL]

drinnen bedienten sich viele super am Obstangebot, tranken und naschten...es klirrte, es spritzte und klebte überall

Pingo doce: 35 % Marktanteil und Nr. 97
[DLMURL]http://www3.unileon.es/personal/wwdfcsrr/pdf/100empresasfamantiguas.pdf[/DLMURL]

Deflation ist der "final countdown"
IKEA hat soeben auch 300 Artikel um 50% gesenkt
:confused:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich kam gestern (unwissend) in den Pingo Doce von Armação de Pêra und sah Unmengen von Kunden, die in sehr, sehr langen Schlangen an den
Kassen standen. Nachdem ich den Angebotsaushang sah, war mir alles klar…und ich bin wieder unverrichteter Dinge gegangen, da ich Angst von Schlangen habe :yes:
 
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