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[Perspektive Portugal] Rad statt Schiene

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[TD="align: center"]ecopista+alentejo.jpg[/TD]
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[TD="class: tr-caption, align: center"]Hier entsteht ein Radweg
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Aus den Trassen stillgelegter Eisenbahnverbindungen im Alentejo sollen Naturwander- und Ausflugswege werden. Luís Manuel Silvestre, verantwortlich für den [DLMURL="http://www.refer.pt/MenuPrincipal/REFER/Patrimonio/Ecopistas.aspx"]Plano Nacional de Ecopistas[/DLMURL] im Rahmen des portugiesischen Schienennetzes (REFER) will dort, wo bis vor einigen Jahren noch Züge verkehrten, bald Radsportler und Radwanderer sehen.
Auf einem alten Streckenabschnitt bei Montemor-o-Novo existiert ein solcher Radweg
bereits auf einer Länge von dreizehn Kilometern und auch zwischen Mora und Évora sind sechzig Kilometer stillgelegter Schienen zu touristischen Ausflugsstrecken geworden.
Im Alentejo stehen weitere 260km alter Schienenwege zur Umwandlung. Diese Strecken sollen dann in einem Netzwerk mit anderen regionalen und überregionalen Radwanderwegen, „Spazierwegen und wenig befahreren Landstraßen“ verbunden werden und dazu beitragen, dass der Alentejo mit Radfernwegen wie dem europäischen EuroVelo-Netz verbunden und „zu einem europäischen Herzstück für den Fahrradtourismus“ wird.

So könnte die Route EV1 erweitert werden, die derzeit quer durch Europa vom Nordkap bis Andalusien und weiter durch die Algarve von Vila Real de Santo António bis Sagres führt, plant António Ceia da Silva vom Tourismusverband der Region. Er beobachtet die seit gut zwanzig Jahren wachsende Beliebtheit des Radtourismus auch in Portugal und sieht gute Chancen, dieses „touristische Nischenprodukt verstärkt anzubieten“.

José Ignacio Idígoras Santos aus Sevilla, von Beruf Pharmazeut und in der Freizeit passionierter Radwanderer, hat bereits die gesamte portugiesische Küste und viele Strecken im Inland per Rad erkundet und darüber ein Buch geschrieben (bisher nur auf Spanisch erhältlich) mit vielen nützlichen Tipps zu den Strecken und ihren speziellen An- und Herausforderungen, über Unterkunft, Verpflegung und Sehenswürdigkeiten und mit vielen Fotos. Auf seiner Webseite „Radeln durch die Welt“ schildert er außerdem seine zahlreichen Rad-Reisen durch osteuropäische Länder und Landschaften (wer Näheres wissen möchte: PERSPEKTIVE PORTUGAL stellt gerne den persönlichen Kontakt mit dem Autor her, der Englisch spricht).
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