Portugals Medien melden, die Regierung arbeite an einem Konzept zur Senkung der Unternehmenssteuer IRC (Imposto sobre o Rendimento das Pessoas Colectivas) für neue Investitionen in Höhe von drei bis fünf Millionen Euro, die in den Jahren 2013 bis 2017 getätigt werden.
Bereits ab dem kommenden Jahr solle die IRC dafür auf zehn Prozent gesenkt werden (derzeit 25%), hieß es. Das wäre der niedrigste Unternehmenssteuersatz in der EU; auf Platz zwei folgt Irland, das mit einer 12,5-prozentigen Einkommensbesteuerung für Betriebe viele Firmen zu Investitionen motivieren konnte.
Die niedrige Abgabenhöhe in Portugal soll aus der Feder von Wirtschaftsminister Álvaro Santos Pereira und einem Beraterstab stammen und für einen Zeitraum von zehn Jahren gelten, Wachstum schaffen und die Industrialisierung Portugals voranbringen. Das Vorhaben müsste allerdings vom Gremium der internationalen Wirtschaftshilfe abgesegnet werden, die im November erneut den Status Quo der staatlichen Finanz-Entwicklung prüft.
Der Widerstand in Brüssel gegen den Vorschlag dürfte sicher sein, denn bereits im Fall Irlands beklagt die EU-Kommission einen Verstoß gegen die angestrebte unionsweite Steuerharmonisierung. Auch in Portugal selbst gibt es Kritiker: João Pedro Soares vom Mittelstandsverband CPPME fürchtet, kleine und mittlere Betriebe im Land hätten keine Finanzmittel, um solche Investitionen zu tätigen, weshalb die Maßnahme „vor allem Investoren aus dem Ausland begeistern dürfte, Kapital in den bereits durch niedrige Lohnkosten attraktiven Standort Portugal“ zu bringen. Dadurch verschärfe sich die Konkurrenz für den ohnehin bedrängten heimischen Mittelstand.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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Bereits ab dem kommenden Jahr solle die IRC dafür auf zehn Prozent gesenkt werden (derzeit 25%), hieß es. Das wäre der niedrigste Unternehmenssteuersatz in der EU; auf Platz zwei folgt Irland, das mit einer 12,5-prozentigen Einkommensbesteuerung für Betriebe viele Firmen zu Investitionen motivieren konnte.
Die niedrige Abgabenhöhe in Portugal soll aus der Feder von Wirtschaftsminister Álvaro Santos Pereira und einem Beraterstab stammen und für einen Zeitraum von zehn Jahren gelten, Wachstum schaffen und die Industrialisierung Portugals voranbringen. Das Vorhaben müsste allerdings vom Gremium der internationalen Wirtschaftshilfe abgesegnet werden, die im November erneut den Status Quo der staatlichen Finanz-Entwicklung prüft.
Der Widerstand in Brüssel gegen den Vorschlag dürfte sicher sein, denn bereits im Fall Irlands beklagt die EU-Kommission einen Verstoß gegen die angestrebte unionsweite Steuerharmonisierung. Auch in Portugal selbst gibt es Kritiker: João Pedro Soares vom Mittelstandsverband CPPME fürchtet, kleine und mittlere Betriebe im Land hätten keine Finanzmittel, um solche Investitionen zu tätigen, weshalb die Maßnahme „vor allem Investoren aus dem Ausland begeistern dürfte, Kapital in den bereits durch niedrige Lohnkosten attraktiven Standort Portugal“ zu bringen. Dadurch verschärfe sich die Konkurrenz für den ohnehin bedrängten heimischen Mittelstand.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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