N
Notícias
Gast
Entgegen früherer Zusagen wird die Maut ab 1.1.2012 um durchschnittlich vier Prozent teurer.
Der militante Widerstand einiger dem Vandalismus zugeneigter Mautgegner im Algarve, die Kamera-Anlagen zur Erfassung der vorbeifahrenden Autos in Brand zu setzten oder anderweitig zu zerstören, führt derweil zum Gegenteil des erwünschten Effekts: Kfz-Besitzer berichten, sie erhielten Rechnungen für nicht gefahrene Strecken, bei anderen wird die zuvor anerkannte Maut-Befreiung nicht berücksichtigt.
Die Erklärung des Mautsystem-Betreibers Via Verde dafür lautet, die Beschädigungen der Anlagen hätten Unterbrechungen im Aufzeichnungs-System verursacht, das nun „eine eigene Dynamik“ entwickele. So könne durch die fehlerhafte Aufzeichnung eine nicht unterbrochene Fahrt zwischen Lagos und Faro als mehrere Fahrten verzeichnet werden, weil die zerstörte Anlage bei Boliqueime das Auto nicht registriert, es aber vom nächstfolgenden Lesegerät wieder angezeigt wird.
Zwar gibt es ein Versprechen des Autobahn-Betreibers Estradas de Portugal, kein Autofahrer werde unter System-Fehlern leiden, doch hegen manche den Verdacht, Via Verde nutze die Gelegenheit um die Mautgegner für die Störungen verantwortlich zu machen. Deren Organisationen bestreiten die Teilnahme ihrer Mitglieder am Vandalismus vehement. Viel wahrscheinlicher sei, dass „das wie bei Krawallen im Fußball ist: Wer da mitmacht, will keine Mannschaft unterstützen, sondern einfach nur Randale machen“, sagt ein A 22-Nutzer in Lagos.
Inzwischen protestiert auch die Nationalgarde gegen die Maut-Praxis: Nach den Anschlägen schiebt die GNR Wache an den Kamera-Brücken. Doch existiert für die National-Gardisten keine Infrastruktur: „Wie sitzen in unseren Autos, es gibt in der Nähe kein WC und bei schlechter Sicht, nachts oder bei Nebel, besteht Unfallgefahr“, erklärte GNR-Berufsverbands-Sprecher José Alho. Schwere noch wiegt für ihn etwas anderes: Dauerparken am Randstreifen ist verboten, auch für Ordnungshüter. Bei der Erfüllung ihrer dienstlichen Anweisungen riskiert jeder von ihnen ein Fahrverbot von bis zu zwei Jahren, gemäß der Straßenverkehrsordnung.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
Der militante Widerstand einiger dem Vandalismus zugeneigter Mautgegner im Algarve, die Kamera-Anlagen zur Erfassung der vorbeifahrenden Autos in Brand zu setzten oder anderweitig zu zerstören, führt derweil zum Gegenteil des erwünschten Effekts: Kfz-Besitzer berichten, sie erhielten Rechnungen für nicht gefahrene Strecken, bei anderen wird die zuvor anerkannte Maut-Befreiung nicht berücksichtigt.
Die Erklärung des Mautsystem-Betreibers Via Verde dafür lautet, die Beschädigungen der Anlagen hätten Unterbrechungen im Aufzeichnungs-System verursacht, das nun „eine eigene Dynamik“ entwickele. So könne durch die fehlerhafte Aufzeichnung eine nicht unterbrochene Fahrt zwischen Lagos und Faro als mehrere Fahrten verzeichnet werden, weil die zerstörte Anlage bei Boliqueime das Auto nicht registriert, es aber vom nächstfolgenden Lesegerät wieder angezeigt wird.
Zwar gibt es ein Versprechen des Autobahn-Betreibers Estradas de Portugal, kein Autofahrer werde unter System-Fehlern leiden, doch hegen manche den Verdacht, Via Verde nutze die Gelegenheit um die Mautgegner für die Störungen verantwortlich zu machen. Deren Organisationen bestreiten die Teilnahme ihrer Mitglieder am Vandalismus vehement. Viel wahrscheinlicher sei, dass „das wie bei Krawallen im Fußball ist: Wer da mitmacht, will keine Mannschaft unterstützen, sondern einfach nur Randale machen“, sagt ein A 22-Nutzer in Lagos.
Inzwischen protestiert auch die Nationalgarde gegen die Maut-Praxis: Nach den Anschlägen schiebt die GNR Wache an den Kamera-Brücken. Doch existiert für die National-Gardisten keine Infrastruktur: „Wie sitzen in unseren Autos, es gibt in der Nähe kein WC und bei schlechter Sicht, nachts oder bei Nebel, besteht Unfallgefahr“, erklärte GNR-Berufsverbands-Sprecher José Alho. Schwere noch wiegt für ihn etwas anderes: Dauerparken am Randstreifen ist verboten, auch für Ordnungshüter. Bei der Erfüllung ihrer dienstlichen Anweisungen riskiert jeder von ihnen ein Fahrverbot von bis zu zwei Jahren, gemäß der Straßenverkehrsordnung.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar