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[Perspektive Portugal] Keine Fähre mehr zwischen Portimão und Funchal

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Rückschläge für den Tourismus
Die spanische Reederei Naviera Armas stellt aller Voraussicht nach die wöchentliche Fährverbindung zwischen Portimão, Madeira und den Kanarischen Inseln ein. Das letzte Schiff legt am kommenden Wochenende ab; alle Buchungspartner haben die Verbindung aus dem Angebot genommen. Reederei-Abteilungsleiter Javier Garcia will morgen auf Gran Canaria zur näheren Zukunft Stellung nehmen. Naviera Armas erklärte vorab, die Verbindung sei nur rentabel, wenn pro Woche mindestens eintausend Passagiere befördert würden. Zudem belaste die Entwicklung der Treibstoff-Preise die Strecke.
Ein Ende der Verbindung bedeutet auch für das touristische Angebot im Algarve einen Rückschlag, sowie für Firmen, die den Im- und Export von Obst und Gemüse zwischen Algarve und Madeira auf dem Seeweg betreiben.

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[TD="class: tr-caption, align: center"] Seit dreieinhalb Jahren gehörte die spanische Fähre
zum sonntäglichen Panorama von Portimão
FOTO: Paulo Lapa[/TD]
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Auf Madeira formiert sich bereits harscher Protest, denn die spanischen Fähren hatten seit Mitte Juni 2008 Touristen und Handelsware auf vergleichsweise preiswerten Wege auf die Insel gebracht und deutlich zum wirtschaftlichen Auskommen vieler Madeirenser beigetragen. Der spanische Reporter Juan Carlos Díaz Lorenzo berichtet nun von wirtschaftlichem Neid und Boykott-Versuchen „einiger portugiesischer Sektoren“, hinter denen er Interessen der Regional-Regierung von Madeira sieht. Eine eigens eingerichteten Facebook-Seite organisiert den Widerstand gegen das Aus der Fährlinie; auch auf der Web-Seite werden die unterschiedlichen Auffassungen über die Präsenz der spanischen Reederei deutlich. Naviera Armas, insgesamt finanziell angeschlagen, unterhält weitere Fähr-Verbindungen zwischen den Kanarischen Inseln, zwischen den Inseln der Kapverden, sowie nach El-Ayoun in der Westsahara.

Die Region Algarve erhielt, gleichfalls aus Spanien, Nachricht über weitere Beschränkungen im Tourismus: Staatssekretärin Cecília Meireles gab bei einem Besuch auf der internationalen Touristik-Messe FITUR in Madrid das Ende des seit 2007 jährlich aufgelegten, vom Wirtschafts-Ministerium geförderten Veranstaltung-Programms „Allgarve“ bekannt. Eine offizielle Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbarbelegt, dass die Resultate nach fast fünf Jahren „Allgarve“ im Verhältnis zum finanziellen und organisatorischen Aufwand zu gering seien. Ein alternatives Konzept zur Vermarktung des Algarve stehe im Ministerium derzeit nicht zur Debatte. Das regionale Tourismusamt ERTA will am Freitag eigene Pläne zur Animation der Region in der Sommersaison bekannt geben.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar

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Das ist sehr schade....nicht nur für die beteiligten Unternehmen, sondern auch für mich-ich wollte im Herbst mal mitfahren :hum:
 
für mich ebenfalls überraschend, weil die Reederei letzten Sommer das Schiff noch gewechselt hat. Die "Volcan de Tijarafe" hatte Platz für 1000 Passagiere und war ziemlich "spartanisch" ausgerüstet - also eher für kürzere Fährfahrten ausgelegt. Die neue Fähre hatte Platz für 1500 Passagiere und mehr Komfort, mehr Schlafkabinen.

Jetzt kommt plötzlich als Argument der Reederei, sie hätten mindestens 1000 Passagiere wöchentlich gebraucht, um rentabel zu fahren. Fehlplanung? Oder hängt es doch damit zusammen, dass Funchal die Hafenpreise drastisch erhöht hat.

Jedenfalls ist es schade, weil Portimão für viel Geld extra den Hafen umgebaut und außer dem wöchentlichen Fährverkehr nur ein paar Kreuzfahrtschiffe pro Jahr hat, was den Ausbau im Nachhinein niemals rechtfertigt. Diese "Kreuzfahrer" werden normalerweise in Busse verfrachtet, die Besichtigungsfahrten sind im Schnelldurchlauf und die Region hat sonst so gut wie nichts von ihnen. Schade - aber völlig blauäugiges Handeln aller Beteiligten. Wie so oft.
 
Letzte Fähre nach Madeira

Am Freitag kam das AUS für die einzige Fährverbindung zwischen dem portugiesischen Festland (Portimão) und der Insel Madeira (Funchal). Vertreter der spanischen Reederei ARMAS hatten noch versucht, eine Unterstützung der autonomen Inselregierung zu bekommen. Auch wurden Gespräche mit SOUSA, der Gesellschaft, die die Verbindung zwischen Madeira und Porto Santo bietet, geführt. Alles ohne Erfolg. Ich finde dies sehr schade. Was meint Ihr? Diese knapp 24stündige Schiffspassage hätte sicher weiterhin Spaß gemacht und teuer war sie auch nicht mit 140-150€ und ich glaube sogar für Hin- und Rück. Gut, easyJet fliegt Lissabon-Funchal schon für unter 40€, aber es ging ja um den Unterhaltungswert einer solchen Schiffsreise.

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hier was für die Nostalgiker


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Danke Wolfgang, da kann man wirklich sehen, was wäre, wenn (es sie noch gäbe, die Fährverbindung)

Wollen (meine frau und ich) im September zu meinem 60. (*6.9.52) nach 30 Jahren zum 2. und wahrscheinlich letzten Mal hin. Nach Madeira. Erst mal heisst es sparen und auf die günstigsten Flüge Berlin-Lissabon-Berlin und Lissabon-Funchal-Lissabon bei easyJet warten.
 
Auch TAP fliegt recht günstig von LIS nach Funchal und zurück für knapp 70,- Euro. So komme ich im Herbst doch nach Madeira :dance:
 
keine einzige Fährverbindung mehr nach Madeira

die spanische Reederei Armas hat wohl auch die letzte existierende Fährverbindung von Huelva (Spanien) nach Funchal (Madeira) gestrichen. Somit gelangt man auf diese schöne Insel nur noch ausschließlich per Flugzeug. Schade, dass Portugal da keine einzige Fährverbindung anbieten kann. Irgendwie ein Armutszeugnis. So etwas wäre in meinen Augen ein echtes "Projekt von nationalem Interesse".

Oder kennt jemand noch eine Verbindung mit dem Schiff nach Madeira? Ich habe mich im Reisebüro erkundigt. Fehlanzeige.
 
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