Teurer
Seit heute müssen Autofahrer in Portugal zwei bis drei Cent mehr für Benzin und Diesel zahlen. Damit ist mitten in der Reisezeit das Jahresmaximum bei den Spritpreisen erreicht.
Auch im europäischen Vergleich gehören Portugals Tankfüllungen zu den teuersten: Das Land erreicht bei bleifreiem Benzin den sechsten Platz in der EU mit drei Cent pro Liter über dem EU-Schnitt und beim Diesel sogar den fünften Platz (plus fünf Cent/Liter).
Wer seinen Wagen mit fünfzig Litern volltankt, zahlt derzeit rund 8,50 Euro mehr als vor einem Jahr. Der Energie-Multi Galp erklärt die Teuerung mit sinkenden Rohöl- und Raffinerieprodukten in den USA, rückläufiger Ölförderung in der Nordsee, der politisch instabilen Situation in einigen Ölförderländern und dem gegenüber dem Dollar schwachen Euro. Die Preise könnten weiter steigen.
Die Webseiten Mais Gasolina und Preço dos Combustíveis helfen, die preiswerteste Tankstelle in der Nachbarschaft zu finden.
Teurer wird ab September auch das Brot: António Fontes vom Verband der Backindustrie kündigt ein Preisplus bis zu fünfzehn Prozent an, da die Erzeugerkosten seit Jahresbeginn um eben diese Größe gestiegen seien. Das hänge mit höheren Mehlpreisen zusammen, auch die zunehmenden Energiekosten wirkten sich auf die Produktion aus.
Fontes kündigt an, dies sei nicht die einzige bevorstehende Teuerung im Lebensmittelsektor. Die anhaltende Dürre in diesem Jahr (die ausgeprägteste seit 2005) führt zu einer insgesamt schwachen Ernte, so das Statistikamt INE: Getreide wird nach ersten Berechnungen je nach Sorte zwischen fünfzehn und dreißig Prozent zurückgehen, die Erträge von Kartoffeln und nahezu allen Obstsorten seien deutlich rückläufig. Nur bei Wein, Mais, Reis, Tomaten und Sonnenblumen seien stabile Erträge auf dem Niveau des Vorjahres zu erwarten.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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Seit heute müssen Autofahrer in Portugal zwei bis drei Cent mehr für Benzin und Diesel zahlen. Damit ist mitten in der Reisezeit das Jahresmaximum bei den Spritpreisen erreicht.
Auch im europäischen Vergleich gehören Portugals Tankfüllungen zu den teuersten: Das Land erreicht bei bleifreiem Benzin den sechsten Platz in der EU mit drei Cent pro Liter über dem EU-Schnitt und beim Diesel sogar den fünften Platz (plus fünf Cent/Liter).
Wer seinen Wagen mit fünfzig Litern volltankt, zahlt derzeit rund 8,50 Euro mehr als vor einem Jahr. Der Energie-Multi Galp erklärt die Teuerung mit sinkenden Rohöl- und Raffinerieprodukten in den USA, rückläufiger Ölförderung in der Nordsee, der politisch instabilen Situation in einigen Ölförderländern und dem gegenüber dem Dollar schwachen Euro. Die Preise könnten weiter steigen.
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Teurer wird ab September auch das Brot: António Fontes vom Verband der Backindustrie kündigt ein Preisplus bis zu fünfzehn Prozent an, da die Erzeugerkosten seit Jahresbeginn um eben diese Größe gestiegen seien. Das hänge mit höheren Mehlpreisen zusammen, auch die zunehmenden Energiekosten wirkten sich auf die Produktion aus.
Fontes kündigt an, dies sei nicht die einzige bevorstehende Teuerung im Lebensmittelsektor. Die anhaltende Dürre in diesem Jahr (die ausgeprägteste seit 2005) führt zu einer insgesamt schwachen Ernte, so das Statistikamt INE: Getreide wird nach ersten Berechnungen je nach Sorte zwischen fünfzehn und dreißig Prozent zurückgehen, die Erträge von Kartoffeln und nahezu allen Obstsorten seien deutlich rückläufig. Nur bei Wein, Mais, Reis, Tomaten und Sonnenblumen seien stabile Erträge auf dem Niveau des Vorjahres zu erwarten.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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