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[Perspektive Portugal] Fußball zugunsten der Tornado-Opfer

Der portugiesische Erstligist Sporting Lissabon will mit einem Solidaritätsmatch Geld zugunsten der Städte und Menschen im Algarve erspielen, die vor einer Woche durch einen Tornado schwere Beschädigungen erlitten haben (die Kommunen beziffern inzwischen den Gesamtschaden auf fünf Millionen Euro).

Die Kicker des Hauptstadtvereins treffen am Freitag, den 30.November auf eine Spielerauswahl des Erstligisten Olhanense, des Zweitligisten Portimonense und des Drittligisten Farense sowie aus den Regionalligavereinen Louletano, Silves Futebol Clube, Grupo Desportivo de Lagoa und Esperança de Lagos.
Anpfiff ist um 21 Uhr im Estádio Municipal in Portimão und die Einnahmen aus dem Kartenverkauf (bei den teilnehmenden Vereinen) fließen in den kommunalen Hilfsfonds, zu dem auch die Regierung zwei Millionen Euro beiträgt.

Das Geld soll in größerem Umfang für solche Tornado-Opfer bereit stehen, die Kinder zu versorgen haben, einen Kredit für ihre vom Sturm verwüstete Wohnung abzahlen müssen oder in einer sozialen Notlage leben.
Die Städte wollen in den nächsten Tagen mit der Sozialversicherung das genaue Vorgehen festlegen.

Dem Charityspiel-Initiator Sporting Lissabon selbst und seinem belgischen Trainer Franky Vercauteren bläst der Wind ins Gesicht, denn in diesem Jahr hält der Fußballgott seine Hand über die Konkurrenz und die an Ligaspitzenpositionen und erfolgreiche Teilnahmen an internationalen Wettbewerben gewöhnten Sportinguistas sehen ihren Verein derzeit nur auf Platz Neun der ersten portugiesischen Liga Zon Sagres. Mit einem 0:3-Endstand verabschiedete sich Sporting am vergangenen Donnerstag auch aus der Europa-League.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar

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