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[Perspektive Portugal] Flaute im Hotelfach

Portugals Regierung will vier der sechzehn Hotelfachschulen schließen, die der staatlichen Tourismus-Behörde Turismo de Portugal unterstellt sind.
Die Nachricht erreichte Schüler der betroffenen Ausbildungsstätten Santa Maria da Feira, Mirandela, Fundão und Santarém bei den Vorbereitungen zum [DLMURL="http://www.euroskills.org/cms/index.php/about"]Euroskills-Wettbewerb[/DLMURL], bei dem sich im Oktober im belgischen Spa die Besten ihrer Berufssparten beweisen sollen.
In Fundão will die Stadt die Schule übernehmen, die zur Fachausbildung in der Touristenhochburg Serra da Estrela beiträgt. Die Zukunft der anderen drei Schulen und ihrer Azubis ist ungeklärt.
Tourismus-Staatssekretärin Cecília Meireles erklärte, für eine Fortführung seien Investitionen nötig, über die das Land nicht verfüge. Die Schulen in Lissabon und Porto, die größten im Lande, belasten laut Meireles den Etat des Staatssekretariats sehr stark, unter anderem mit hohen Mietkosten. Die prestigereichen Hotelschulen sollen aber uneingeschränkt weiter arbeiten. Insgesamt sinke außerdem die Nachfrage nach Hotelfachleuten sowie auch die Zahl der Bewerber an den Schulen.
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