Schützenswertes Gefährt
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[TD="class: tr-caption, align: center"] FOTO: Clube de Entusiastas do Caminho de Ferro[/TD]
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Die Stadt Sintra bemüht sich seit langer Zeit, den Streckenabschnitt Ribeira de Sintra – Praia das Maçãs der historischen Straßenbahn Elétrico de Sintra unter Denkmalschutz zu stellen: Das über einhundert Jahre alte Transportmittel fährt Sommerfrischler aus Sintra durch eine pittoreske Landschaft bis zum beliebten und berühmten Strand Praia das Maçãs und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit, denn es ist ein Monument historischer Technik und ein Touristen-Magnet, der für die Gemeinde bares Geld wert ist.
Doch nun hat die Denkmalschutzbehörde den Antrag endgültig abgelehnt und deshalb will der Rat der Stadt Sintra die Gleise des beschaulich fahrenden Bähnchen zur schützenswerten „Immobilie von kommunalem Interesse“ erklären. Auch die Reparaturwerkstätten, das alte Straßenbahndepot sowie die Ausstattung der alten Züge sollen diesen Status erhalten, was dann auch die nicht immobile, sondern durchaus noch mobile Bahn selbst unter den Schutz der Stadt stellt.
Die Tram hat eine bewegte Vergangenheit, ein „Stück Stadtgeschichte und lebendige Erinnerung“, heißt es im Stadtrat.
Ende des 19.Jahrhunderts entstand durch offizielle Verleihung der Siedlungsurkunde der Ort 'Vila Nova da Praia das Maçãs', kurz darauf wurde eine Straße unterhalb des Felsmassivs gebaut, die den Badeort mit Sintra, etwa vierzehn Kilometer entfernt im Hinterland, verband und im Juli 1899 erteilte die Regierung dem Stadtrat die Genehmigung zum Bau einer Bahnlinie. Zwei örtliche Unternehmer erhielten die auf 99 Jahre ausgelegte Konzession für den Bahnbetrieb. Nach mehrjährigen Bauarbeiten nahm im Juli 1904 die erste Straßenbahn zwischen Sintra und der Praia das Maçãs ihre Fahrt auf.
1967 wurde die Bahngesellschaft an ein Busunternehmen verkauft, das seine Neuerwerbung systematisch verfallen ließ um dem Autobustransport zu forcieren. Im September 1974 fuhr denn auch für lange Zeit die letzte Bahn auf der Strecke, die nach der Nelkenrevolution verstaatlicht wurde und außer Betrieb blieb; Museen und Sammler aus der ganzen Welt versuchten damals vergeblich Teile der Bahn aufzukaufen.
1980 gab es den Versuch, den Elétrico de Sintra wiederzubeleben: Alte Tram-Waggons aus Lissabon wurden restauriert und auf die breitere Spurweite in Sintra umgerüstet. Probleme mit dem Material, Unfälle und Streitereien um Zuständigkeiten stoppten schließlich das Gefährt 1993 erneut, im Jahr danach wurde die Bahn privatisiert und teilweise erneut in Betrieb genommen, seit 2001 ist die Stadt für das historische Vehikel zuständig.
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Die Stadt Sintra bemüht sich seit langer Zeit, den Streckenabschnitt Ribeira de Sintra – Praia das Maçãs der historischen Straßenbahn Elétrico de Sintra unter Denkmalschutz zu stellen: Das über einhundert Jahre alte Transportmittel fährt Sommerfrischler aus Sintra durch eine pittoreske Landschaft bis zum beliebten und berühmten Strand Praia das Maçãs und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit, denn es ist ein Monument historischer Technik und ein Touristen-Magnet, der für die Gemeinde bares Geld wert ist.
Doch nun hat die Denkmalschutzbehörde den Antrag endgültig abgelehnt und deshalb will der Rat der Stadt Sintra die Gleise des beschaulich fahrenden Bähnchen zur schützenswerten „Immobilie von kommunalem Interesse“ erklären. Auch die Reparaturwerkstätten, das alte Straßenbahndepot sowie die Ausstattung der alten Züge sollen diesen Status erhalten, was dann auch die nicht immobile, sondern durchaus noch mobile Bahn selbst unter den Schutz der Stadt stellt.
Die Tram hat eine bewegte Vergangenheit, ein „Stück Stadtgeschichte und lebendige Erinnerung“, heißt es im Stadtrat.
Ende des 19.Jahrhunderts entstand durch offizielle Verleihung der Siedlungsurkunde der Ort 'Vila Nova da Praia das Maçãs', kurz darauf wurde eine Straße unterhalb des Felsmassivs gebaut, die den Badeort mit Sintra, etwa vierzehn Kilometer entfernt im Hinterland, verband und im Juli 1899 erteilte die Regierung dem Stadtrat die Genehmigung zum Bau einer Bahnlinie. Zwei örtliche Unternehmer erhielten die auf 99 Jahre ausgelegte Konzession für den Bahnbetrieb. Nach mehrjährigen Bauarbeiten nahm im Juli 1904 die erste Straßenbahn zwischen Sintra und der Praia das Maçãs ihre Fahrt auf.
1967 wurde die Bahngesellschaft an ein Busunternehmen verkauft, das seine Neuerwerbung systematisch verfallen ließ um dem Autobustransport zu forcieren. Im September 1974 fuhr denn auch für lange Zeit die letzte Bahn auf der Strecke, die nach der Nelkenrevolution verstaatlicht wurde und außer Betrieb blieb; Museen und Sammler aus der ganzen Welt versuchten damals vergeblich Teile der Bahn aufzukaufen.
1980 gab es den Versuch, den Elétrico de Sintra wiederzubeleben: Alte Tram-Waggons aus Lissabon wurden restauriert und auf die breitere Spurweite in Sintra umgerüstet. Probleme mit dem Material, Unfälle und Streitereien um Zuständigkeiten stoppten schließlich das Gefährt 1993 erneut, im Jahr danach wurde die Bahn privatisiert und teilweise erneut in Betrieb genommen, seit 2001 ist die Stadt für das historische Vehikel zuständig.
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