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[Perspektive Portugal] Die Erforschung der Korkeiche

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Das Zentrum für Biotechnologie in der Landwirtschaft (CEBAL) in Beja beginnt im kommenden Januar mit einem Projekt zur Entschlüsselung des genetischen Code der Korkeiche.
Die Spezies Quercus suber gehört zu den ökonomisch wichtigsten Bestandteilen des Walds in Portugal, deshalb wird die Investition von etwas mehr als einer Million Euro als zukunftsweisend eingestuft. Eine Sequenzierung der menschlichen DNA ist bereits gelungen, auch ist das Genom von etwa tausend anderen Organismen bekannt, darunter viele Pflanzen. Zahlreiche Arbeiten in diesem Bereich brachten Wissenschaftlern Nobelpreise ein.

Das Projekt
GenoSuber der Korkeiche ist nun „internationale Pionierarbeit“, so CEBAL-Direktorin Sónia Gonçalves. Die Biologin hatte bereits im April eine Forschungsarbeit zu Molekularstudien an Korkeichen vorgelegt. Die Forschung soll Aufschluss über die genaue Entstehung des Korks, das Immunsystem des Baumes und Erkenntnisse über seine Anfälligkeiten liefern.
Bis Mitte 2015 will sie mit ihrem Team Ergebnisse erzielen, die zur Entwicklung des Korkeichenbestands beitragen und damit die wirtschaftliche und ökologische Zukunft des Alentejo und seiner Korkwirtschaft gestalten helfen. Das Projekt wird von privaten Investoren, darunter Portugals größter Korkhersteller Corticeira Amorim, und aus EU-Mitteln finanziert, an ihm sind 28 Forscher beteiligt, unter anderem aus den USA und Belgien.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar

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