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[TD="class: tr-caption, align: center"] Das Kloster Santa Maria da Vitória in Batalha[/TD]
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Das Mosteiro de Santa Maria da Vitória in Batalha, Weltkulturerbe seit 1983, läuft Gefahr, diesen Status zu verlieren, erklärte nun der Bürgermeister der Stadt, António Lucas.
Ähnlich wie der Bau der Dresdner Waldschlösschenbrücke 2009 zur Aberkennung des Welterbetitels der Kulturlandschaft Dresdner Elbtal führte, werde auch in Batalha der Verkehr als zerstörend gewertet, denn in unmittelbarer Nähe zum Kloster verläuft der Schnellweg IC2/Nationalstraße 1. Vor allem Lastwagen müssten aus dem Bereich um das alte Gemäuer verbannt werden, das König D.João I als Symbol des Sieges über die Spanier in der Schlacht von Aljubarrota vom 14.August 1385 und der errungenen Unabhängigkeit des Landes erbauen ließ.
Auch in anderen Bereichen des Landes herrscht Sorge um wertvolle Monumente: Allein im Algarve benötigen 59 Bauwerke dringende Instandsetzung und Restaurierung; 13 der Gebäude gehören der katholischen Kirche, 14 sind in Privatbesitz und 32 sind Eigentum von Staat oder Kommunen.
Zum Teil sind sie einsturzgefährdet und damit ein Unsicherheitsfaktor für Besucher und Passanten, wie im Falle des Forte de São Luís de Almádena in Vila do Bispo. Alle notwendigen Arbeiten an allen Denkmälern würden vierzehn Milliarden Euro kosten, so die Direktorin der Regionalen Kulturverwaltung, Dália Paulo.
Die Kulturbeamtin braucht 1,5 Millionen Euro für die zehn dringendsten Fälle; dazu gehören unter anderem das emblematische Cruz de Portugal in Silves und ebendort die Stadtmauern und die Brücke aus der Römerzeit, das Kloster Nossa Senhora da Assunção und die Fortaleza in Faro, die Ermida de Nossa Senhora da Conceição in Alcoutim, die Igreja de Santo António in Lagos und die Befestigung Fortaleza de Santa Catarina in Praia da Rocha. Dália Paulo hofft auf Zuschüsse aus dem EU-Kulturfonds. Weitere fünf Millionen Euro werden in den kommenden vier Jahren benötigt. Da alle Monumente von kulturellem Wert seien, könne der Staat in Fremdeigentum nicht auf die Eigentümer warten, denen bei Nichtbeteiligung an den notwendigen Arbeiten der Verlust ihres Besitzes droht. Sofern unter Denkmalschutz stehende Bauten vorhanden seien, sollten die Kommunen überlegen, die Objekte zu erwerben, so Dália Paulo.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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[TD="class: tr-caption, align: center"] Das Kloster Santa Maria da Vitória in Batalha[/TD]
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Das Mosteiro de Santa Maria da Vitória in Batalha, Weltkulturerbe seit 1983, läuft Gefahr, diesen Status zu verlieren, erklärte nun der Bürgermeister der Stadt, António Lucas.
Ähnlich wie der Bau der Dresdner Waldschlösschenbrücke 2009 zur Aberkennung des Welterbetitels der Kulturlandschaft Dresdner Elbtal führte, werde auch in Batalha der Verkehr als zerstörend gewertet, denn in unmittelbarer Nähe zum Kloster verläuft der Schnellweg IC2/Nationalstraße 1. Vor allem Lastwagen müssten aus dem Bereich um das alte Gemäuer verbannt werden, das König D.João I als Symbol des Sieges über die Spanier in der Schlacht von Aljubarrota vom 14.August 1385 und der errungenen Unabhängigkeit des Landes erbauen ließ.
Auch in anderen Bereichen des Landes herrscht Sorge um wertvolle Monumente: Allein im Algarve benötigen 59 Bauwerke dringende Instandsetzung und Restaurierung; 13 der Gebäude gehören der katholischen Kirche, 14 sind in Privatbesitz und 32 sind Eigentum von Staat oder Kommunen.
Zum Teil sind sie einsturzgefährdet und damit ein Unsicherheitsfaktor für Besucher und Passanten, wie im Falle des Forte de São Luís de Almádena in Vila do Bispo. Alle notwendigen Arbeiten an allen Denkmälern würden vierzehn Milliarden Euro kosten, so die Direktorin der Regionalen Kulturverwaltung, Dália Paulo.
Die Kulturbeamtin braucht 1,5 Millionen Euro für die zehn dringendsten Fälle; dazu gehören unter anderem das emblematische Cruz de Portugal in Silves und ebendort die Stadtmauern und die Brücke aus der Römerzeit, das Kloster Nossa Senhora da Assunção und die Fortaleza in Faro, die Ermida de Nossa Senhora da Conceição in Alcoutim, die Igreja de Santo António in Lagos und die Befestigung Fortaleza de Santa Catarina in Praia da Rocha. Dália Paulo hofft auf Zuschüsse aus dem EU-Kulturfonds. Weitere fünf Millionen Euro werden in den kommenden vier Jahren benötigt. Da alle Monumente von kulturellem Wert seien, könne der Staat in Fremdeigentum nicht auf die Eigentümer warten, denen bei Nichtbeteiligung an den notwendigen Arbeiten der Verlust ihres Besitzes droht. Sofern unter Denkmalschutz stehende Bauten vorhanden seien, sollten die Kommunen überlegen, die Objekte zu erwerben, so Dália Paulo.Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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