Während in Portugal statistisch jeden Tag an die einhundert Unternehmen dem finanziellen Druck erliegen und schließen, wächst nahezu parallel dazu das Netzwerk der sozialen Hilfseinrichtungen und ihre logistische Basis. Die Armut wächst im Umfeld von Großstädten am meisten. Dort ist die Hilflosigkeit oft größer ist als in durchschnittlich ärmeren ländlichen Regionen, wo auch die Hilfe zur Selbsthilfe traditionell verwurzelt ist.
An diesem Wochenende sammelt die Banco Alimentar contra a Fome (BACF), vergleichbar mit der deutschen Tafel und der Wiener Tafel in Österreich erneut Lebensmittelspenden in Supermärkten: Freiwillige Helfer bitten die Kunden, eine Tüte Zucker, Mehl oder Reis, Nudeln, Milch, Olivenöl, aber auch Konserven für die Sammlung der Banco Alimentar einzukaufen.
Inzwischen kann auch im Internet ein Korb voller Nahrung Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar werden.
So „wollen wir auch jüngere Menschen mit anderen Lebensgewohnheiten erreichen“, sagt der BACF-Koordinator Nuno Alves; über 3.100 Spender haben bereits über die Webseite ihren Beitrag geleistet.
Als die Banco Alimentar 1992 gegründet wurde, versorgte sie im ersten Jahr ihres Bestehens gerade mal 18.000 Bedürftige. Heute, zwanzig Jahre später, sind es mehr als 320.000. Nicht nur das Netzwerk der Organisation hat sich seitdem ausgedehnt und weit verzweigt: Die Zahl der Menschen, die ihre Anhängigkeit von sozialen Hilfsaktionen nachweisen können, ist „drastisch gestiegen“, mit den größten Zuwachssprüngen in den Jahren 2000 und 2010.
In Portimão wird mit der Sammelaktion dieses Wochenendes das neue Lager der BACF eingeweiht, das die Stadt im Industriepark Coca Maravilhas acht Jahre lang zur Verfügung stellt.
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[TD="class: tr-caption, align: center"] Beim eigenen Einkauf die anderen nicht vergessen [/TD]
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Das Vorratshaus wurde seit Februar für knapp 130.000 Euro renoviert. Im selben Zeitraum forderte die BACF Supermärkte und andere Unternehmen des Kreises zu regelmäßiger Mitarbeit auf, die über die mehrmals jährlich stattfindenden Sammelaktionen hinaus gehen soll.
Unter anderem helfen verzehrtaugliche Nahrungsmittel, die etwa wegen Verpackungs- oder Lieferfehlern nicht verkauft werden können, der Banco Alimentar.
In Portimão hält etwa ein Dutzend Freiwilliger den Lagerbetrieb aufrecht, von dort aus werden vierzehn lokale BACF-Filialen beliefert. Die Lebensmittel müssen einwandfrei und haltbar sein. Demnächst wollen die Aktiven Kühltruhen aufstellen, um leicht verderbliche Ware für die tägliche Versorgung von Suppenküchen annehmen zu können, so Nuno Alves, der auch im Lager in Portimão eine Suppenküche plant.
Frischwaren waren in der Vergangenheit zumeist Bestandteil von Einzelaktionen. So spendeten Obstbauern vor einigen Jahren 240 Tonnen Birnen: Die Helfer machten daraus Kompott und Marmelade, auch dies nur mit Hilfe von Sponsoren: Ein Unternehmen stellte Mitarbeiter und Maschinen zur Verfügung, ein anderes spendete Gläser. Und im April spendete das Brotmuseum Museu do Pão in Seia in der Serra da Estrela gleich tonnenweise Brot für die BACF.
Auch Hotels und Restaurants leisten immer häufiger ihren Beitrag mit warmen Mahlzeiten, die sie den Suppenküchen überlassen. Das Lager in Portimão beteiligt sich außerdem an der BACF-Kampagne Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar, die seit Jahresbeginn besteht. Die Bürger werden aufgerufen, Altpapier und Kartonagen in den Sammelstellen abzugeben. Im Verbund mit der Recycling-Firma Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbarerhält die BACD pro Tonne Altpapier einhundert Euro für ihre soziale Arbeit.
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[TD="class: tr-caption, align: center"] Wahre Helden helfen selbstlos [/TD]
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Die Hilfsbereitschaft hier zu Lande ist generell hoch. Jeder sechste Portugiese unterstützt Projekte nicht nur finanziell, sondern auch mit freiwilliger Arbeit, berichtet der Nationale Freiwilligenrat CNPV (Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar), ein Ressort derstaatlichen Sozialversicherung Segurança Social, in der Ministerien und Wohlfahrtsverbände vertreten sind.
Der CNVP kontrolliert, ob Hilfs- und Spendenaktionen seriös arbeiten. Die Banco Alimentar ist beim CNVP hoch angesehen. Über eintausend Hilfsorganisationen im ganzen Land kooperieren mit den Bancos Alimentares, erklärt die Präsidentin der Föderation BACF, Isabel Jonet.
Die Menschen „sind auf unsere Hilfe angewiesen“, sagt Jonet, auch wenn „nur zweimal im Jahr etwas über uns in der Zeitung steht, arbeiten wir doch jeden Tag. Und wer eine Tüte mit ein paar Grundnahrungsmitteln von uns bekommt, kann physisch und psychisch Kraft sammeln, um weiter zu leben“. Dabei entstehen keine Abhängigkeiten oder Eingriffe in die Privatsphäre der Hilfsbedürftigen“, erklärt Jonet den Gedanken, der die Bancos Alimentares bewegt. Armut bedeute nicht nur, „kein Geld zu haben“, sagt Jonet. Von Armut bestimmter Alltag „verhindert den Zugang zu Selbstverständlichkeiten der Gesellschaft, die ein würdiges Leben kennzeichnen“. Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
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An diesem Wochenende sammelt die Banco Alimentar contra a Fome (BACF), vergleichbar mit der deutschen Tafel und der Wiener Tafel in Österreich erneut Lebensmittelspenden in Supermärkten: Freiwillige Helfer bitten die Kunden, eine Tüte Zucker, Mehl oder Reis, Nudeln, Milch, Olivenöl, aber auch Konserven für die Sammlung der Banco Alimentar einzukaufen.
Inzwischen kann auch im Internet ein Korb voller Nahrung Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar werden.
So „wollen wir auch jüngere Menschen mit anderen Lebensgewohnheiten erreichen“, sagt der BACF-Koordinator Nuno Alves; über 3.100 Spender haben bereits über die Webseite ihren Beitrag geleistet.
Als die Banco Alimentar 1992 gegründet wurde, versorgte sie im ersten Jahr ihres Bestehens gerade mal 18.000 Bedürftige. Heute, zwanzig Jahre später, sind es mehr als 320.000. Nicht nur das Netzwerk der Organisation hat sich seitdem ausgedehnt und weit verzweigt: Die Zahl der Menschen, die ihre Anhängigkeit von sozialen Hilfsaktionen nachweisen können, ist „drastisch gestiegen“, mit den größten Zuwachssprüngen in den Jahren 2000 und 2010.
In Portimão wird mit der Sammelaktion dieses Wochenendes das neue Lager der BACF eingeweiht, das die Stadt im Industriepark Coca Maravilhas acht Jahre lang zur Verfügung stellt.
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[TD="class: tr-caption, align: center"] Beim eigenen Einkauf die anderen nicht vergessen [/TD]
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Das Vorratshaus wurde seit Februar für knapp 130.000 Euro renoviert. Im selben Zeitraum forderte die BACF Supermärkte und andere Unternehmen des Kreises zu regelmäßiger Mitarbeit auf, die über die mehrmals jährlich stattfindenden Sammelaktionen hinaus gehen soll.
Unter anderem helfen verzehrtaugliche Nahrungsmittel, die etwa wegen Verpackungs- oder Lieferfehlern nicht verkauft werden können, der Banco Alimentar.
In Portimão hält etwa ein Dutzend Freiwilliger den Lagerbetrieb aufrecht, von dort aus werden vierzehn lokale BACF-Filialen beliefert. Die Lebensmittel müssen einwandfrei und haltbar sein. Demnächst wollen die Aktiven Kühltruhen aufstellen, um leicht verderbliche Ware für die tägliche Versorgung von Suppenküchen annehmen zu können, so Nuno Alves, der auch im Lager in Portimão eine Suppenküche plant.
Frischwaren waren in der Vergangenheit zumeist Bestandteil von Einzelaktionen. So spendeten Obstbauern vor einigen Jahren 240 Tonnen Birnen: Die Helfer machten daraus Kompott und Marmelade, auch dies nur mit Hilfe von Sponsoren: Ein Unternehmen stellte Mitarbeiter und Maschinen zur Verfügung, ein anderes spendete Gläser. Und im April spendete das Brotmuseum Museu do Pão in Seia in der Serra da Estrela gleich tonnenweise Brot für die BACF.
Auch Hotels und Restaurants leisten immer häufiger ihren Beitrag mit warmen Mahlzeiten, die sie den Suppenküchen überlassen. Das Lager in Portimão beteiligt sich außerdem an der BACF-Kampagne Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar, die seit Jahresbeginn besteht. Die Bürger werden aufgerufen, Altpapier und Kartonagen in den Sammelstellen abzugeben. Im Verbund mit der Recycling-Firma Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbarerhält die BACD pro Tonne Altpapier einhundert Euro für ihre soziale Arbeit.
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Der CNVP kontrolliert, ob Hilfs- und Spendenaktionen seriös arbeiten. Die Banco Alimentar ist beim CNVP hoch angesehen. Über eintausend Hilfsorganisationen im ganzen Land kooperieren mit den Bancos Alimentares, erklärt die Präsidentin der Föderation BACF, Isabel Jonet.
Die Menschen „sind auf unsere Hilfe angewiesen“, sagt Jonet, auch wenn „nur zweimal im Jahr etwas über uns in der Zeitung steht, arbeiten wir doch jeden Tag. Und wer eine Tüte mit ein paar Grundnahrungsmitteln von uns bekommt, kann physisch und psychisch Kraft sammeln, um weiter zu leben“. Dabei entstehen keine Abhängigkeiten oder Eingriffe in die Privatsphäre der Hilfsbedürftigen“, erklärt Jonet den Gedanken, der die Bancos Alimentares bewegt. Armut bedeute nicht nur, „kein Geld zu haben“, sagt Jonet. Von Armut bestimmter Alltag „verhindert den Zugang zu Selbstverständlichkeiten der Gesellschaft, die ein würdiges Leben kennzeichnen“. Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar
Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar