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Gast
Viele betrachten Graffitis als Schmierereien, andere finden sie seien eine Form der modernen, urbanen Kunst.
Nun, man kann zu Graffitis stehen wie man will, wichtig ist nur, dass sie nicht illegal sind.
Alles andere ist, auch in meinen Augen, purer Vandalismus!
Nichtsdestotrotz, so muss ich zugeben, gibt es ab und zu so mach eine moderne „Wandmalerei“ und die eine oder andere Parole die einfach so an Schul- und Hauswänden, Busse und Bahnen, Schallschutzwänden von Autobahnen oder Bahnhöfen gesprayt werden, die es an einer gewissen Originalität nicht missen lassen.
Eine dieser sinnreichen Parolen habe ich dieser Tage an einer Kirche gesehen.
Also, abgesehen davon das der Pfarrer und ein großer Teil seiner katholischen Kirchengemeinde die Schmiererei an ihrer Kirche sicherlich nicht besonders originell fanden, so muss ich zugeben, das ich sie persönlich sehr kreativ fand!
An der Kirche Santa Maria stand folgender Satz am Glockenturm geschrieben:
„Não me casei pela igreja porque não acredito que a morte nos separe”
(dt.: Ich habe nicht kirchlich geheiratet, weil ich nicht daran glaube das der Tod uns scheidet“
Ich weiß nicht welche Baut oder welcher Bräutigam hier den Drang verspürt hat ihrer/seiner Umwelt mitzuteilen, warum sie/er ohne den kirchlichen Segen in die Ehe gegangen ist.
Fakt ist, das diese einfachen Worte, in meinen Augen, ein absoluter Liebesbeweis an dem jeweiligen Partner sind.
Ich meine, seien wir doch einmal ehrlich:
Wer möchte denn von seinem Partner nicht gerne hören, dass er an eine gemeinsame Liebe glaubt, die bis über den Tod hinaus geht?
Wenn Schmierereien in solch schönen Liebeserklärungen enden, dann drückt die Kirche von Papst Franziskus auch vor einer Anzeige wegen Sachbeschädigung (den um eine solche handelt es sich ja juristisch) sicherlich gerne Auge zu…
Quelle
