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Makaber, aber leider wahr: Wählende Leichen in Viseu?

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Chica

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Keine echten, natürlich. Sondern Karteileichen.

In Portugal werden mit Verstorbenen Geschäfte gemacht
Mit dem Problem von Karteileichen haben moderne Bürokratien immer wieder zu kämpfen. In Portugal haben verstorbene Bürger jedoch einen weit größeren Einfluss als erwartet. Sie stellen Rezepte aus, gehen zum Arzt und blähen die Wählerlisten auf

mehr hier beim Deutschlandfunk:
Land der wählenden Toten - In Portugal werden mit Verstorbenen Geschäfte | Europa heute | Deutschlandfunk
 
irgendwie ist das trotzdem typisch.

In unserem Nachbardorf z. B. vermietete eine ausgewachsene Dona seit Jahren 7 oder 8 Appartements während der Saison. Weitere 4 oder 5 Ferienhäuser sind an der Algarve verstreut. Im Winter ist sie wieder pünktlich vor Weihnachten nach Estoril in ihren Herrensitz, einem riesigen Landhaus - zurück zu ihrem Mann. Also ganz "Arme" und trotzdem viel zu geizig für eine Krankenversicherung.

Der Mann erkrankte schwer (in Estoril) - also hat man ihn ins Hospital - mit der Versicherungskarte seines Bruders. Pech war nur, dass er 2 Tage später verstarb. Der Bruder wurde offiziell für tot erklärt, der "Tote" war offiziell aber noch unter den Lebendigen.

Es hat ein paar Jahre gedauert, bis das ganze aufgeklärt wurde und die Behörden alle Unterlagen wieder in Ordnung hatten.
Wie heißt es so schön: Von den Reichen lernt man das Sparen.
 
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