Lovestory schreiben

Dieses Thema im Forum "Herzblatt" wurde erstellt von Girasol, 18. Oktober 2015.

  1. Welcher Mann hat Lust mit mir - Frau, 53 - eine Lovestory zu schreiben?
     
  2. Da sthen die beiden Freunde mit ihren gebackten Koffern auf dem Bahnhof von Faro. Beide haben den größten Teil ihres Lebens in Portugal verbracht und sie sind auch nicht mehr die Jüngsten, aber sie wagen nochmals anderswo einen Neuanfang, da es sie einfach nicht mehr dort hält und sie ihre letzte Reise einmal quer durch das Land Richtung neuer Wahlheimal antreten. Dabei gehten den Beiden, die sich schon ewig kennen, sich zum ersten Mal in Deutschland tund in Portugal so einige Male immer weider fanden, nachdem sie sich zeiweilig aus dem Augen verloren hatten. Nun sollten sie ihre nun erste vorletzte Reise durch das Land antreten, wobei ihnen serh viele Gedanken durch den Kopf gingen und man sich an viele liebe und nette Menschen, aber auch an die weiniger Netten, die sie während ihrer Zeit in Portugal kennen- und lieben lernten.

    Die zwei Freunde stiegen in den bereit gestellten durchgehenden Zug nach Porto "Haben wir die richitge Entscheidung getroffen, einfach zu gehen nach so vielen Jahren?" - fragte H. "Bei mir waren es bei weitem nicht so viele, wie bei Dir und ebenfalls nicht so durchgehend. Was mich betirfft, gab es ja immer wider große Unterbrachungen und ich hätte niemals gedacht, dass ich irgendwann hier nochmal für einen längeren Zeitraum bleiben würde. Ich kam vor zwei Jahren nur mal auf Besuch und rechnete niemals damit wieder zu bleiben. Ich bin irgendwie schon etwas traurig, denn es gibt so einige Leute die mir wirklich fehlen werden, egal ob Einheimische oder Zugereiste so wie wir es sind. Aber ich freue mich ebenfalls auf unsere Bahnreise mit auf unserer ausgewählten Route mit entsprechenden Stopp Richtung Marseille." -erwiderte A. Im selben Moment verließ der Zug den Bahnhof von Faro...............
     
  3. Faro...... Bis der Zug den kleinen Bahnhof von Tunes erreichte, schwiegen die beiden Freunde, sahen aus dem Fenster und ließen die Landschaft der Algarve an sich vorbeiziehen. Die Weiterfahrt verzögerte sich und niemand wußte wirklich warum, da der Zug aus Lagos längst eingetroffen war und es keinen wirklichen Grund gab, auf Passagiere zu warten, die einen Anschluss Richtung Norden hatten. Auf dem Bahnsteig gab es plötzlich einen heftigen Tumult, das es einen Polizeieinsatz gab. A. erkannte einen der Beamte, der zwar in Zivil war, es handelte sich dabei um Ricardo, den er vor vielen Jahren mal in Abrantes kennenlernte. Da gab es plötzlich einen Zugriff, Ricardo und zwei weitere Beamte in Uniform überwältigten einen recht kleinen gedrungenen Mann, der allem Anschein nach bewaffnet und auch recht gewalttätig schien.
     
  4. Plötzlich schreckte H. auf -"Ich kenne den. das ist Marcelo". "Wen meist Du?" -fragte A. und meinte -"Und ich kene den anderen Typen, den Polizisten in Zivil, der heißt Ricarrdo. Und der andere Typ, kommt mir auch bekannt vor, da sein Gesicht auf jeder Polizeiwache in Frankreich, von Lille im Norben bis Bonifazio im Süden Korsikas zu sehen ist. Er heisst Marcel Paoli und ist einer der führenden Köpfe der Korsenmafia und auch bei der FNLC war er mal recht aktiv. Sag niicht, dass ist dein damaliger Freund mit dem Du so Bonnie und Clyde mäßig in Portugal, Spanien und Frankreich unterwegs gewesen bist., vom dem keiner so recht wußte ob er Portugiese, Franzose oder Italiener war, ober irgendwie mal halb und halb von beiden, und sich ja entweder Marcelo, Marcel oder Marcello nannte. Als Du mir von dem Typ erzählt hast, sagte ich doch immer, dass er mit Sicherheite ein Korse sei. Und jetzt sind wir unterwegs und ausgrechnet Korsika soll das Ziel unserer Reise sein, was für ein Zufall." - bermekte A. und grinste dabei. "Ja wie recht Du mal wieder hattest. Wir sind aber niemals zusammen auf der Insel gewesen, und geboren wurde er nach seinen Schilderungen noch in Nordafrika." - antwortere H. "Ja das stimmt sogar, idenn ein guter Freund von mir in Bastia bei der Polizei, ich meine Jean Francois, diu kennst in ja selber. Und der kennt den Vogel aus Marseille. Ja und es stimmt Marcel Paoli wurde als Sohn einer Korsin und eines portugiesischen Fremdenleginärs in Algier geboren."
     
  5. "Was Du immer alles weißt! ist erstaunlich" - erwiderte H. "Ich weiß nicht alles. Als Du mir vor vielen Jahren von dem Typen und eurem vermeidlichen Abentuertrip erzähltest, habe ich noch gar nichst von Paoli gewußt. Und selbst später als mir Jean-f. von dem Vogel erzählte, bin ich niemals darauf gekommen, dass es sich dabei um ein und dieselbe Person handelte"
     
  6. "Was Du immer alles weißt! ist erstaunlich" - erwiderte H. "Ich weiß nicht alles. Als Du mir vor vielen Jahren von dem Typen und eurem vermeidlichen Abentuertrip erzähltest, habe ich noch gar nichst von Paoli gewußt. Aber ich muss dennoch immer wieder fesstellen, dass Du irgendwie einen bsonderen Magneten in der Tasche trägst, der immer wieder irgendwelche ziwielichtigen Typen anzieht." - bemerkte A. und grisnte dabei. "Auch Du hast nicht immer die guten Jungs kennengelernt, obwohl Du einige Polizisten hier in Portugal, sowie in Spanien und Fankreich zu deinen Freunden zählst. Wenn ich da besipielsweise an Eric den Flamen denke......." - antwortete H. "So schlimm war der ja nun wirklich nicht. Er ist reich geworden, diurch die Produktion von erotischen Filmen, wobei er immer nur hinter der Kamara stand." - antwortete A. "Ja und was war das noch mal, als er nicht nach Belgien einreisen konnte. Ein Verwandter oder Freund dort mit einer Vollmacht sein Bankkonto auflöste und Dir das Geld dann in Paris am Gare du Nord übergab, als Du mit dem Zug Richtung Halbinsel unterwegs gewesen bis?" - fragte H. "Ach, das war alles harmos." - erwiderte A,während der Zug sich wieder in Bewegung setzte und auc einem Platz gegenüber ein Mann sich sezte, wobei es sich um Ricardo, den Polizisten in Zivil handelte.
     
  7. A. bregrüßte Ricardo, der ihn allerdings nicht sofort erkannte, denn die Zwei hatten sich eine Ewigkeit nicht gesehen, und es war noch länger her, als sie sich kennenlernten. Ricardo erzählte, dass sie einen Straftäter der für mehrere Einbrüche und Überalle zwischen Faro und Lagos verantwortlich war und zudem noch dem illigalen Handel mit Betäubungsmitteln zur Last gelegt wurde, der zu alle dem auch noch mit internationalem Haftbefehl in Frankreich gesucht wurde.

    Ricardo hatte bereits von anderen gemeinsamen Bekannten gehört, dass sich A. mit einem Landsmann, der ebenfalls sehr lange in Portugal gelebt hatte auf den Weg nach Korsika machen wollte, wo weitere Fraunde der Beiden ein kleines Hotel betrieben und ihnen die Möglichkeit gaben, dort zu arbeiten.

    Ricardo war nicht besonders gesprächig und wirkte ebenfalls recht müde, er bat die anderen beiden ihn zu wecken sobald der Zug in Pinhal Novo ankommt, und kurz darauf schlief er auch ein.

    Ach Ricarodo lang lang ist es her - dachte A.

    Es war im Ende Juli 1989, A. hatte gerade seine Berufsausbildung beendet und war zuvor zweimal in Portugal im Urlaub und hatte ebenfalls in der Volkshochschule und auch privat fleißig Portugiesisch gelernt und war auch schon recht gut in der Sprache. Zu jenem Zeitpunkt war im klar, dass er in Portugal leben wollte, vorzugsweise im Ribatejo, und er hatte sich auch beretis spontan beim dortigen Fremdenverkehrsverband beworben und man schrieb ihm, dass ser sich doch einfach mal vortstellen sollte, sobald er mal wieder in Santarem sein sollte. A. dachte sich, es wäre nicht schlecht vorab das Zielgebiet so gut wie möglich zu kennen, und da ihm dort noch einige Orte fehlten kauft er sich eine Ticket für den Eurapbus, eine einfache Fahrt mit dem Ziel Abrantes.
     
  8. Ricardo war inzwischen eingeschlafen und H. fragte -"Den hast Du doch auf einer Deiner ersten Reisen nach Portugal kennengelernt, oder?" "Stimmt es war meine dritte Reise hierher und ich wollte damals auch bleiben, hat aber nicht alles so ganz geklappt, wie ich es mir vorstellte. Ich blieb nur etwas 2 1/2 Wochen, es war Ende Juli Anfang August 89, und es waren mit die schönsten Tage, die ich jemals in Portugal verbrachte. Ich verbrachte diese Tage ausschließlich im Ribatejo, zunächst in Abrantes und dann in Santarem, habe aber fast jeden Tag eine Tour irgendwo hin gemacht, also ich meine im Distrikt von Santarém. Ich bin damals mit dem Bus von Deutschland nach Portugal gefahren, es war eine einfache Fahrt Bremen Abrantes. Nachdem ich an einem Freitag Morgen in Bremen einstieg erreichten wir die portugieische Grenze in Vilar Formoso am frühen Abend, ich erinnere mich noch sehr gut, das letzte Stück in Spanien fuhren wir in Spanien durch die Region Campo Charro wo in der Abendsonne Kampfstiere unter Steineichen friedlich weideten. Und sobald wir die Grenze passiert hatten und Richtung Guarda fuhren war da ganz plötzlich ein doch recht anderes Landschaftsbild, man kam von der Ebene plötzlich ins Gebirge. Wir erreichten dann kurz vor Sonnenuntergang Guarda wo die Fahrgäste nach Covilha und Abrantes aussteigen mussten, es handelte sich dabei um ein portguiesisches Ehepaar und meine Wenigkeit, ach nee da war noch einer der nach Portalegre wollte. Für uns wurde ein Taxi bereit gestellt und wir fuhren, es war mittlerweile dunkel geworden zunächst nach Ccvilha.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Oktober 2019
  9. Ich Covilha stiegen zwei Leute aus......Ich war zwischenzeitlic eingeschlafen, und wir kurvten durch die Nacht irgendwo in Portugal. Im Halbschlaf bekam ich mit, wie wir den anderen Fahrgast absetzten. Ich schlief und wachte immer wieder kurzfristig auf und hatte keine Ahnung, wo wir uns befanden. Irgnedwann weckte mich einer der Taxifahrer, da wir Abrantes erreicht hatten. Ich musste letztendlich austeigen und befand mich auf einem großen Platz. Und nachdem das Taxi davon gefahren war, stand ich dort ganz alleine. Er war recht still und die nächtliche Temperatur war recht angenehm. Nun stand ich da in Abrantes, mitten in der Nacht, und wußte nicht so recht wohin, da ich die Stadt so gar nicht kannte und auch vorab telefonisch kein Zimmer gebucht hatte, da ich davon ausging irgendwann am frühen Morgen dort anzukommen. Ich sah auf die Uhr und es war bereits Vier Uhr Morgens und ich dachte mir, um iseben Uhr, obwohl es Sonntag war, wird wohl das eine oder andere Café öffenen, und dann fiel mir ein, dass ich meine Uhr noch gar nicht umgetellt hatte und es erst drei Uhr war. Ich schnallte meinen Rucksack auf und begann umher zu laufen. Die stillen und erleuchteten Straßen und Gassen hatten irgendwie was, aber mir war dennoch etwas mulmig. Außer das Zerpen von ein paar Grillen war nichts zu hören, bis dann kurzfristig das Knattern eines Mopeds aus der Ferne durch die Nacht drang. Beinm herumlaufen kam ich über einen kleinen weiteren Platz, wo sich eine Pension befand, aber dort war alles verschlossen und dunkel, somit begab ich mich wieder zu dem Platz, wo mich das Taxi heraus liess und setzte mich auch eine Bank, sah erneut auf die Uhr und es war noch nicht einmal eine Stunde vergangen. Ich merkte wie mich erneute die Müdigkeit überkam, aber dachte mir nur - bloß wach bleiben. Dann hörte ich von irgendwo zwei männlcihe Stimmen, aber sah zunächst niemanden und ich dachte nur, dass das hoffentlich keine Leute sind, die eventuell schlechte Absichten hatten, so um diese Uhrzeit, wo kein Mensch mehr auf der Strasse war. Dann sah ich auch zwei Männer auf mich zukommen, die beiden trugen Uniformen und ich war erleichtert, als dich sah das es Polizisten waren.

    Die beiden kamen auf mich zu und sprachen mich auch direkt an. Sie wirkten anfangs etwas forsch, da sie wohl davon ausgingen, dass ich auf der Bank nächtigen wollte. Ich war recht froh, dass meine Kenntnisse der portugiesischen Sprache bereits gut genug waren, um meine Situation zu erklären. Da wurden die beiden, ew war ein Älterer ca. Mitte 30 Anfang 40 und ein Jüngerer der nach meinen Schätzungen etwa zwischen 25 und 30 war. Die beiden forderten mich auf mit ihnen zu kommen und wir begaben uns zu de kleinen Pension, an welcher ich schon zuvor vorbei kam. Die Polizisten klingelten dort Sturm und schafften es auch, die Inaberin, eine recht freundliche ältere Damen zu wecken, und wir erklärten auch ihr meine Situation. Sie hatte auch ein Zimmer und auch durchaus für mich bezahlbar und ich sagte auch, dass ich ein paar Tage bleiben wollte.
     
  10. .............Es war eine ganze Weile vergangen und A. war mitlerweile eingeschlafen und bekam aucn nicht mit, wie Ricardo in Pinhal Novo ausstieg. Er wurde wach, asl der Zug vonm Bahnhof in Pragal auf die Ponte de 25 de Abril fuhr und er bemerkte dabei, dass H. eifrig dabei war irgendwas aufzufschreiben und er wurde neugierig und fragte was es denn wäre. Da zeigte H. mit einem Grinsen im Gesicht eine große Kladde und meinte -"Das wird ein Roman über mein Leben in Portugal, vor allem über die Jahre in Lissabon und die ganzen Leute, mit denen ich in der Zeit zu tun hatte. Und auch Du, insbesondere Du mit Deinen Erlebnissen hier in Portugal, vor allem während der Zeit in Coimbra und im Ribatejo, wirst darin vorkommen, ohne geht gar nicht" "Da habe ich kein Problem mit, mache mich doch einfach zu Deinem Co-Autor und wir beiden verfassen einen Bestseller. Aber nur der Titel feht oder hast Du schon einen?" -bemerkte A. "Hmmm, entweder wie unser Club hieß "La Route" oder "Die Herbuben vom Tejo" dachte ich mir." -antwortete H.
     
  11. "Die Herzbuben vom Tejo. Das finde ich nicht schlecht. Aber dein Leben hat sich ja nicht nur in Lissabon abgespielt. Eigentllich bist Du doch in Madrid geboren und aufgewachsen. Wie war das, die bist drei Viertel Deutscher und ein ein Viertel Spanier?" -fragte A. "Ja stimmt. Mein Vater ist Deutscher und ist in den fünfziger Jahren nach Madrid gekommen, wobei er eigentlisch auf dem Schirm hatte von dort nach Argentinien weiterzureisen. Bliieb abe hängen, weil er einen Job bei einer deutschen Firma fand und später meine Mutter kennenlernte, die bereits als Tochter einer Deutschen und eines Spaniers in Chinchon das Licht der Welt erblickte Das ist eine kleine Stadt im Raum Madrid." - erklärte H. "Ich kennen Chinchon. Ich habe von Madrid mal einen Ausflug dorthin gemacht. Warum bist Du eigentlich nie wieder nach Madrid gegangen. Da hättest Du doch, die besten Lebensbedingungen gehabt, so als Mensch der Subkultur und Schattenwelt. Rotliicht- und Schwulenviertel direkt beieinander und noch eine große Auswahl an Lokalen, ein wildes und auschweifendes Nachtleben.. So habe ich diese Stadt zumindest Anfang der 90ger erlebt und dabei noch alles recht familiär für solch eine große Stadt. Na es hat sich aber vieles geändert, teilweise sehr Schickimicki à la Barcelona und auch die Nächte sind ruhiger geworden, zumindest während der Woche. Als ich das erste Mal dort war, bin ich keine Nacht vor 3 Uhr ins Bett gekommen." - antwortete A.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Dezember 2019
  12. "Du weisst doch, dass es in Madrid wohl nicht immer so gewesen ist. Ich kam Mitte der 70ger Jahe in das Alter meiner Strum- und Drangzeit, und obwohl Spanien noch unter Franco, so ein paar Grauzonen hatte, wo es schon etwas freizügiger zuging, wie Torremolinos, Ibiza oder Sitges, war Madrid noch erzkonservativ sowie heutzutage Valladolid und vor allem war es ja Sitz der Franco-Regierung, dem entsprechend gab es viel Polizei, die überall präsent war und beim kleinsten Vergehen einen gleich mitnahm. Es war im Jahe 1975, ich war damals 17 Jahre alt und hatte nicht vor mein Leben in einem Land wie Spanien, was eine Diktatur war zu leben. Ich wollte wohl nach Frankreich oder Deutschland. Jedoch war mein Onkel Eduardo, Du kennst ihn ja, ein Jahr zuvor, so ziemlich nach der Nelktenrevolution 1974 nachdem er seine sieben Sachen packte, mit dem Zug in eine ungewisse Zukunft Richtung Lissabon aufgebrochen. Es war bekannt, dass dort die Diktatur geendet hatte und die Gesetze wohl liberaler waren als in Spanien. Für uns war Portugal damals ein total exotisches Land, wo es doch recht anders sein sollte als in Spanien. Unser kleines Nachbarland, war den meisten von uns in Spanien einfach nur fremdartig und unbekannt, die wenigsten sind waren jemals dort und man wusste noch so einiges aus Erzählungen von Leuten die aus der Extremadura oder Galicien stammten, wie es in Portugal war" - erkkäfrte H.
     
  13. "Und dann bist Du doch auch irgendwie nach Lissabon gefahren." - bemerkte A. "Ja, Du weisst ja, wie ich zu meinem Onkel Eduardo stand. Er war ja kurz mit der jüngsten Schwester meiner Mutter, also meiner Tante verheiratet, und war auch nur etwas fünf Jahre älter als ich. Meine Tante trennte sich von ihm, nachdem sie mitbekam, wie er drauf war. Und eine Scheidung damals in Spanien war so gut wie undenkbar. Und Eduardo hatte auch so seine Probleme mit der Bullerei in Madrid, er eckte in der spanischen Gesellschaft ständig an., die von Zwängen der Diktatur und der katholischen Kirche, die diese ja unterstütze, geprägt war. Also so dachte es sich, auf in unser kelines unbekanntes Nachbarland, wo ein frischer Wind der Freiheit wehte. Ich war der Einzige, den er in seine Pläne einweihte. Ich kann mich noch erinnern, wie er am Atlocha-Bahnhof, wo sich heute der Palmengarten befindet in den Fernzug nach Lissabon stieg und ich nicht wusste, ob wir uns jemals wiedersehen würden, denn er konnte mir ja keine Adresse hinterlassen, wo er zu erreichen war, da er ja niemanden in Lissabon kannte.
     
  14. "Ja Dein Onkel Eduardo. ich kann mich an ihn erinnern. Wo ist der eigentlich abgeblieben? Und Du hast auch nie wieder etwas von ihm erzählt. Wie lange ist de jetzt eigentlich aus Lissabn weg?" - fragte A. "Ja das ist so eine Sache. Er war in Frankreich unterwegs und das per Bahn. Irgendwo auf dem Weg von Toulouse nach Marseille verlor sich seine Spur. Und nachdem Du vor einigen Jahren mal bei einem Besuch in Lissabon von der misteriösen Vermisstenfällen aus Beziers erzählt hattestk kam auch recht kurz darauf ein anonymer Brief, der in Abrantes abgestempelt war, dass Eduardo sich dort aufgehalten haben soll." - erkärte H. "
     

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