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Kampf den Balkonveranden, Klimaanlagen und Wäschehaltern

Mit einer Medienkampagne will ein port. Manager - mit Unterstützung des Umweltministeriums - auf eine in port. Städten massenhaft anzutreffende "Bausünde", die das Stadtbild optisch verschandelt, aufmerksam machen. Es geht um die nachträglich angebrachten (meist illegalen) Balkonveranden, ausziehbaren Wäschehalter sowie Klimaanlagen an den Fassaden der Hochhäuser.
Ab September wird im Fernsehen ein 30 Sekunden Spot ausgestrahlt, in dem Beispiele der hässlichen Balkonverkleidungen, Klimaanlagen sowie Unterwäsche am Wäscheständer gezeigt werden. Auch im Radio und auf Plakaten soll auf das Problem aufmerksam gemacht werden.
Der Präsident der port. Architektenkammer begrüsste die Kampagne und erklärte, er kenne kein europäisches Land, in dem so etwas vorkommt.
Ziel der Aktion ist zunächst Lissabon, später Porto. Eventuell wird sie auch auf andere Städte ausgedehnt.
Quelle: [DLMURL="http://ultimahora.publico.clix.pt/noticia.aspx?id=1397931"]http://ultimahora.publico.....=1397931[/DLMURL]
[DLMURL="http://algarve-reisen-news.blogspot.com/2009/08/kampf-den-balkonveranden-klimaanlagen.html"]Algarve-News vom 27.08.2009 [/DLMURL]

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Ich finde die Wäscheracks eigentlich ganz lustig, typisch portugiesisch irgendwie. Und es riecht gut in den Straßen :D
Wozu die Portugiesen allerdings all die Klimaanlagen brauchen, ist mir schleierhaft. Man möchte meinen, die Leute hier seien die Hitze ein paar Monate im Jahr erst recht gewöhnt, wenn sie nicht mal mir als Nordlicht etwas ausmacht. Da kühlen sie die Zimmer immer auf Eiseskälte herunter und sind ständig erkältet, nur weil eine Klimaanlage Zeichen von Wohlstand ist und deshalb unbedingt her muss.
 
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Na ja, wenn die Klimaanlagen und Wäscheständer / -leinen verboten werden, wird auf jeden Fall die Umwelt davon keinen Vorteil haben: Was die Klimaanlagen einsparen werden, wird für die elektronischen Wäschetrockner wieder aufgewendet :P; oder die Leute trocknen zukünftig ihre Wäsche in der Wohnung auf dem Ständer und müssen dafür (im Winter) mehr heizen :cool:.

Mann-o-Mann, warum müssen sich Architekten und Stadtpfleger in "Alles" einmischen :rolleyes:? Kann denn nicht jeder selbst entscheiden, wie er sein Haus "verschandeln" möchte? Ob nun Sat-Schüsseln, Glasveranden, Wäscheleinen, Klimaanlagen, ungeputzte Fenster, Gartenzwerge oder ungepflegte Gärten mit Unkraut, ach nee, heißt ja jetzt Wildkräuter :whistle: - wenn man will, findet man immer etwas was schöner aussehen könnte :motz:.

Für mich gehört auch bei der "Gebäudegestaltung" etwas Toleranz mit dazu. Was nützt es mir, in einem Haus zu wohnen, das von außen toll aussieht, ich aber drinnen im Winter in einer nass-kalten Tropfsteinhöhle (durch's Wäschetrocknen) oder im Sommer in einem Bratofen (durch die jetzt so beliebten großen Glasflächen und Fenster, die nach Süden gehen) lebe? Das gehört auch schon zum Motto: "Außen huiiii und innen pfui!"
 
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