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In Barcelos lachen die Hühner: Neuer Kindergarten hat keinen Zugang

Da hats doch einen haken....
Zum bau des kindergartens wurden u.a, benötigt,
steine, fenster, waschbecken, alles mögliche.
Wenn man mal den transport via luftkissenfahrzeugen ausschliesst,
sind diese sachen doch sicherlich über einen ganz normalen feldweg angeliefert worden.
Solche wege sind in portugal am land doch überall stinknormal.
 
das Entscheidende ist.... Die Kommunalregierung hat gewechselt! Das ist dort sicher so ähnlich gelaufen, wie mit dem Friedhof in Raposeira.

Ein Präsident der Camara bekommt von einem Bauern (wahrscheinlich Verwandtschaft o. ä.) die Wege und Benutzungsrechte auf seinem Grundstück. Ein Teil in der Mitte wird offiziell und günstig an die Gemeinde verkauft. Diese baut dann irgend was Öffentliches. Friedhof, Kindergarten usw. Alles unter Leitung des Präsidenten.

Jetzt muss man nur noch warten, bis die Präsidentschaft wechselt, was in Portugal ja nichts Ungewöhnliches ist. Es sind ja häufige, wiederkehrende Wechsel zwischen PSD und PS Kandidaten, die dann jeweils für 5 Jahre das Sagen haben.

Dann entzieht man kurzerhand das Benutzungsrecht und Wegerecht - und schon ist der Neubau nicht mehr erreichbar. Um ihn nutzen zu können, muss der Grund für einen Zuweg gekauft werden. Und der ist jetzt seeeehr teuer. Der verwandte Bauer und der alte Präsident wollen ja schließlich richtig Geld verdienen und den gegnerischen neuen Präsidenten schaden..

Eine beliebte Methode, für nutzloses Ackerland richtig Geld zu bekommen.
 
Und Deutschland ?
Was wird eigentlich aus den Strassenbrücken, die man vor Jahrzehnten in die Landschaft gesetzt hat und die heute teilweise noch einsam in der Natur rumstehen. Da gibt es auch keinen Zugang. Ich denke, die haben eine Menge mehr gekostet.

goldenseven
 
stimmt!
bei uns in Euskirchen vor der Tür mitten im Feld....Autobahnbrücken mit allem drum und dran....

Dann kam jemand, und hat nachgewiesen, daß die Stadtplaner clamheimlich aus einer zweispurigen Landstraße eine "Autobahn" machen wollten.
Er hatte direkt neben der geplanten Trasse ein Haus, das wäre im Preis gesunken......

Planungsrechtlich war der Bau deshalb sofort zu verbieten und ein neues Verfahren mit Anlieger-Befragug etc. durchzuführen.
Landstraße kann genauso breit sein aber ist dann eben noch lange keine Autobahn.....

Am Ende wurde nichts gebaut.
Noch nicht mal ein Fußweg......

In Euskirchen lachen die Zuckerrüben!
:yes:
 
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