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Heißes gefülltes Brot

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Chica

Gast
Carmo kann nicht nur portugiesischen Obazden, sondern auch noch was ganz besonderes, für alle, die problemlos an ein pão alentejano kommen. Das sind diese großen runden Laibe, die oben so ein "Häubchen" haben. Aber natürlich kann man auch ein ganz normales Brot verwenden.

Heißes gefülltes Brot
Zutaten
Großer, runder Laib Brot
4 Käsesorten gerieben (gibt es z.B. bei Lidl, aber auch Minipreço)
3 Zehen Knoblauch, fein gehackt
200 g Majonäse (okay: es geht auch light oder Miracel whip oder so)
1 Bund frischer Koriander (Blättchen grob hacken)

Zubereitung:
Vom Brotlaib oben einen Deckel (oder den alentejanischen "Hubbel") abschneiden. Brotkrume aushöhlen, zerbröseln und mit allen Zutaten vermengen.
Masse in den ausgehöhlten Laib füllen, Deckel drauf und bei 170-200 Grad im Ofen aufbacken. Heiß servieren.

Das gefüllte Brot ist einfach nur saugut - und passt zu Gegrilltem oder zu einem Vorspeisenbüffet.

Achtung: Suchtgefahr. :whistle: Warnung: keine Diätkost! :holy:
 
Boah... das klingt ja sooooo lecker!!! :cool:
Für mich müsst ich mal wieder mitm Käse improvisieren... :hum: aber mit altem, gereiftem (und damit Lactosefreiem) Käse geschmeckt das bestimmt auch super! :yes:
Werde ich demnächst mal ausprobieren - und dann berichten! :pirat:

Bjs, Eli

Edit: Dann probier ich doch mal aus, was ich gerade gelernt hab... :hunger:
Klappt!!! :dance:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mama´s pão com chouriço e toucinho ist trotzdem unschlagbar und in D kamen alle portugiesischen Freunde immer just an dem Tag vorbei, wenn sie wieder welches machte. Die ham das bestimmt durch die Gassen. :D
 
Hallo,

danke dir Chica für dieses unglaublich leckere Rezept. Ich habe letztes Wochenende mit ein paar Freunden bei mir Zuhause im Garten einen Grillabend veranstaltet und war im Vorfeld auf der Suche nach leckeren Rezepten. Zufälligerweise bin ich auf deinen Tipps gestoßen und habe mir direkt alle Zutaten besorgt. Die Zubereitung war wirklich einfach und alle Gäste einschließlich ich, waren sehr begeistert! Es schmeckt einfach nur fantastisch! :)

Liebe Grüße
 
Na - das Kompliment und Lob geb ich gerne an Carmo weiter! :) :yes:

Ich muss eh mal mit der reden - vielleicht rückt sie noch ein paar leckere Anregungen raus. :hum:
 
Hi Hulkster -
bei uns war es ein Laib von etwa einem Kilo für die angegebenen Mengen.
Man kann aber die Masse natürlich auch auf mehrere kleinere Laibe oder sogar diese "Riesenbrötchen" (die es hier bei uns bei Panisol z.B. gibt) verteilen
 
Aha, vielen Dank. Damit kann ich etwas anfangen. :holy:

Eine Frage habe ich trotzdem noch :whistle: :
Ist das in dem Brot am Ende so fest, dass man da Scheiben draus schneiden kann oder wird das eher gelöffelt? :confused:
 
gelöffelt haben wirs nicht, es waren eher dicke scheiben - so tortenstückartig...
wobei du eher ne chance auf scheiben hast, wenn du den ganzen laib aufschneidest, so lange das brot warm ist.

also am besten:
ausm ofen nehmen, topfhandschuh an und schneiden.
man kanns natürlich auch kalt essen, aber warm ists leckerer. find ich.
 
wwwaaaaahhhh :eek: :eek: :eek:

ein Leib Brot, der gerade ausm Ofen kommt darf (laut meinem Umfeld) unter gar keinen Umständen mit einem Messer aufgeschnitten werden.

Fragt mich nun bitte nicht nach dem Warum. Denn darauf hab ich auch noch keine Antwort bekommen. :nono:

Stattdessen bricht man den einfach auf.
 
logo, das kenn ich auch: brot schneidet man nicht, man bricht es.

aber in diesem speziellen fall isses ja kein "brot pur" mehr, sondern eine mahlzeit, weil gefüllt.

wenn ich mal aus einem meiner werke zitieren darf :whistle: - Lexikon des Aberglaubens:
Man bricht das Brot bei Tisch und schneidet es nicht - das sagt uns zumindest Herr Knigge. Die Ursache? Man war der festen Überzeugung, dass das Messer ein Werkzeug des Teufels sei, dass also ein Schnitt mit einem Messer Streit und Unfrieden brächte. Und das nicht nur innerhalb der Familie oder Hausgemeinschaft, sondern mit dem Gast. Gastfreundschaft jedoch ist seit den Zeiten der alten Germanen etwas Heiliges - und deshalb wurde der erste Bissen von einem Brotlaib stets abgebrochen, niemals abgeschnitten.
Das Ritual des Brotbrechens beim Abendmahl hat mit den dünnen Brotkuchen der Juden zu tun: Sie wurden nicht geschnitten, sondern gebrochen.
und
Um den Hausfrieden zu bewahren, musste stets der Gast das Brot aufschneiden. Die erste Scheibe allerdings durfte nicht mit einem Messer zerschnitten werden, sondern musste gebrochen werden. So war das Wohl um Heim und Familie nicht gefährdet. Überall auf der Welt galt das Brot als Geschenk der Götter und wurde als Opfergabe geweiht.
 
Nunja, bei uns war´s immer so gewesen, dass egal welches Brot meine Mutter gebacken hat (meist mit Füllung....) haben wir dann so geteilt. Allerdings saßen die Gäste um den Tisch herum und warteten gierig, bis meine Mutter jedem ein Stück abbrach.
 
vorschlag:
beim nächsten treffen muss carmo das backen :holy: und du brichst es :holy:
und gibst mir n riesenstück.:yes:
 
Hmm...Das Rezept kenne ich:)...ich habe es mal vor einiger Zeit für mich und meine Kollegen, ein Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar, gekocht. Alle haben das sehr gemocht. Ich werde es mal demnächst wieder kochen. Es ist ein sehr leckeres und auch relativ leicht zu kochendes Gericht!
 
Lecker

Mmhh, das hört sich ja fantastisch an...passt auch, jetzt wo es draußen so kalt ist, schön ein bisschen was schweres:P Werds unbedingt ausprobieren:) Euer Julio
 
Heißes gefülltes Brot!! Und ein Rezept dazu!! Freu :D
so was Ähnliches hab ich einmal in der Ukraine probiert, aber wusste nicht, dass es auch in Portugalien gibt! Danke fürs Rezept! :kiss:
 
Das klingt ja echt lecker. Ich liebe gefülltes Brot. Immer wieder lecker.
Was für einen Wein hol ich da nur aus meinem Weinschrank? Rot oder weiß? Die Weinkundler sind sonst gut, aber sagen mir grad nicht viel.

Vielleicht mach ich das zu meinem Geburtstag. Der is ja bald. :drink:
 
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