Der Guadiana soll zwischen Alcoutim in der Algarve und Pomarão (Mértola) im Alentejo wieder schiffbar werden. Diese Bitte wird seit vielen Jahren von den portugiesischen und den spanischen Anrainergemeinden des Grenzflusses geäußert. Der Guadiana soll die Länder nicht teilen, sondern als gemeinsame Wasserstraße nutzbar sein. Das Projekt wurde bereits 2012 in Angriff genommen, nun scheint es realisierbar: Die schiffbare Strecke soll um 13 km nach Norden verlängert werden. Die portugiesische Marine macht derzeit eine Bestandsaufnahme des Zustands von Flussbett und Uferbereich, um die Infrastruktur am Ufer zu planen und die Bedingungen für die Aufnahme des Schiffsbetriebs zu definieren, wie er bis 1960 in diesem Bereich existierte. Damals verkehrten Passagierschiffe bis Mértola; dreißig Jahre später wurde der Versuch unternommen, die Verbindung neu zu beleben, was aber an der Versandung des Flussbettes scheiterte.
Demnächst sollen private Touren mit größeren Schiffen und touristische Ausflüge wieder möglich werden und der Guadiana neben der Alqueva-Talsperre zum neuen Ziel für Bootstouristen werden, die inmitten unberührter Natur über ruhiges Wasser schippern. Die Behörden rechnen mit einer Zunahme des Bootsverkehrs um das Zehnfache. Deshalb werden in einer Umweltstudie die Auswirkungen auf den Fisch- und Vogelbestand im Einzugsgebiet des Flusses untersucht.
Die Forschungsausrüstung der Marine ermöglicht dreidimensionale Bilder vom Flussbett, die an jedem Quadratzentimeter des Flussbettes exakte Bestimmung der Wassertiefe (Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar) und die Datensammlung für eine Analyse der Sedimente, deren Menge sich insbesondere nach 2002 erhöhte, als die Staumauer der Alqueva-Talsperre geschlossen wurde. Ferner muss geprüft werden, ob es Verunreinigungen durch die Tätigkeit der flussaufwärts liegenden Minen von São Domingos gibt.
Sind alle Voraussetzungen für einen sicheren Schiffsbetrieb, beginnt das Ausbaggern der Fahrrinne erfüllt, woran sich auch Spanien beteiligen wird. Alle ermittelten Daten finden Aufnahme in einer zu erstellenden Gebietskarte, die jedermann zugänglich sein und für sicheren Schiffsverkehr auf dem Guadiana sorgen wird (zum bis heute aktuellen Reiseführer für den Fluss: http://upriverpilot.com/id51.htm). Ferner sollen auf beiden Seiten einige noch bestehende, aber seit Jahren außer Betrieb befindliche Anlegestellen und Hafenanlagen instand gesetzt werden. Die Arbeiten beginnen 2018. Mit einem Teil des ausgebaggerten Sands soll später der Mündungsbereich des Guadiana stabilisiert werden.

Projeto quer reabilitar navegabilidade do Guadiana entre Alcoutim e Pomarão
Marinha está a fazer um levantamento do fundo do Guadiana entre Alcoutim e Pomarão, num projeto transfronteiriço que visa reabilitar a navegabilida...
observador.pt
Demnächst sollen private Touren mit größeren Schiffen und touristische Ausflüge wieder möglich werden und der Guadiana neben der Alqueva-Talsperre zum neuen Ziel für Bootstouristen werden, die inmitten unberührter Natur über ruhiges Wasser schippern. Die Behörden rechnen mit einer Zunahme des Bootsverkehrs um das Zehnfache. Deshalb werden in einer Umweltstudie die Auswirkungen auf den Fisch- und Vogelbestand im Einzugsgebiet des Flusses untersucht.
Die Forschungsausrüstung der Marine ermöglicht dreidimensionale Bilder vom Flussbett, die an jedem Quadratzentimeter des Flussbettes exakte Bestimmung der Wassertiefe (Dieser Link ist leider nicht mehr erreichbar) und die Datensammlung für eine Analyse der Sedimente, deren Menge sich insbesondere nach 2002 erhöhte, als die Staumauer der Alqueva-Talsperre geschlossen wurde. Ferner muss geprüft werden, ob es Verunreinigungen durch die Tätigkeit der flussaufwärts liegenden Minen von São Domingos gibt.
Sind alle Voraussetzungen für einen sicheren Schiffsbetrieb, beginnt das Ausbaggern der Fahrrinne erfüllt, woran sich auch Spanien beteiligen wird. Alle ermittelten Daten finden Aufnahme in einer zu erstellenden Gebietskarte, die jedermann zugänglich sein und für sicheren Schiffsverkehr auf dem Guadiana sorgen wird (zum bis heute aktuellen Reiseführer für den Fluss: http://upriverpilot.com/id51.htm). Ferner sollen auf beiden Seiten einige noch bestehende, aber seit Jahren außer Betrieb befindliche Anlegestellen und Hafenanlagen instand gesetzt werden. Die Arbeiten beginnen 2018. Mit einem Teil des ausgebaggerten Sands soll später der Mündungsbereich des Guadiana stabilisiert werden.

Projeto quer reabilitar navegabilidade do Guadiana entre Alcoutim e Pomarão
Marinha está a fazer um levantamento do fundo do Guadiana entre Alcoutim e Pomarão, num projeto transfronteiriço que visa reabilitar a navegabilida...
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