Francesinha

Dieses Thema im Forum "Essen & Trinken" wurde erstellt von Wolfgang, 18. November 2015.

  1. Wolfgang

    Wolfgang Administrator

    Francesinha

    [​IMG] Wer in Porto ist, der muss das Nationalgericht natürlich einmal probieren, die Francesinha. Die "kleine Französin" ist alles andere als klein und wer es schafft, auch noch die Beilage der Pommes mit aufzuessen, der ist ein Vielfrass. Im Prinzip ist Francesinha "nur" ein Toast mit Sosse.


    Hier die Bestandteile:

    Untere Schicht = 1 Scheibe Toastbrot
    gebratenes kleines Rindersteak (dünn)
    2 Scheiben Mortadella
    mittlere Schicht = 1Scheibe Toastbrot
    2 portugiesische Bratwürste halbiert
    2 Scheiben gekochten Schinken
    2 Linguica halbiert - man kann auch zur Not Chourico nehmen
    Deckel = 1 Scheibe Toastbrot
    darüber kommen jetzt 5 Scheiben Käse, die den Toast umschließen, also 4 herunter hängend pro Seite und 1 Scheibe zum Befestigen obendrauf

    Dieses Kraftpaket kommt bei 200 Grad für 5 Minuten in den Ofen.

    Die Sosse
    es empfielt sich, die Sosse zuerst zu machen, weil es doch ein gewisser Aufwand ist

    2 EL Maizena
    2 kleingehackte Zwiebeln
    1 kleingehackte Knoblauchzehe
    50g Speck
    1 Würfel Fleischbrühe
    0,33 cl Bier
    1 EL Kartoffelmehl, (farinha maizena)
    100 ml Milch
    200 ml Weißwein
    2 Lorbeerblätter
    1 EL Margarine
    2 EL Senf
    2 EL Tomate(n), passierte, Piri-Piri
    1 Glas Portwein
    1 Glas Brandy
    Piri-piri


    Zuerst werden die Zwiebeln und der Knoblauch in Butter an geschwitzt, bis sie glasig sind und der Speck im Ganzen und die 2 Lorbeerblätter sind auch schon im Topf. Jetzt kommt der Wein dazu und die Tomaten. Der Fleischwürfel wird jetzt darin aufgelöst. Dann schütten wir das Bier und die Milch hinzu und rühren 2 EL Senf darunter. Wir dicken mit 2 EL Maizena (oder Kartoffelstärke) ein und lassen das 30 Minuten kochen. Speck und Lorbeer werden wieder entfernt. Jetzt machen wir mit dem Stabmixer eine sämige Sosse daraus. Zum Schluß kommen noch der Portwein und der Brandy dazu und damit das Ganze auch pikant wird, Piripiri.

    Guten Appetit.

    Wie lecker eine Francesinha schmeckt weiß man erst, wenn man sie gegessen hat uns sich dabei wundert, dass der Toast nie aufhört, kleiner zu werden. Danach ist man so richtig papp satt und der Abend in der Ribeira, der Altstadt mit seinen tollen Kneipen und Bars kann beginnen.
     
    laluna und urmelbass gefällt das.
  2. Wahnsinn, wer kann denn das essen......obwohl, reizen würde es mich schon einmal. :hunger:
     
  3. Wolfgang

    Wolfgang Administrator

    Wir haben je eine halbe Portion bestellt. Das geht ohne Weiteres; eine bei Studenten sehr beliebte Variante. Dafür werden in Rechnung gestellt insgesamt vielleicht 6,75 € und alle sind pappsatt. Preiswert und richtig gut. Jeden Tag kann man Francesinha nicht essen, weil Kalorienbomben sind das schon.
     
    Doris gefällt das.
  4. laluna

    laluna Moderator

    Danke! Endlich ist mir klar, was dieser "Turm" beinhaltet. Ist, glaube ich, nix für mich.
     
  5. für mich ist das kein problem
     
    Doris gefällt das.
  6. In Bielefeld verlangt man dafür 18 EUR...ist halt ein langer Exportweg...
     
  7. Das Vergnügen der Francesinha habe ich mir bei meinen zahlreichen Aufenthalten im wunderschönen Porto natürlich nicht entgehen lassen. Außerdem wurden dazu noch batatas fritas gereicht.
    Sehr lecker! Und so beliebt, dass ich anstehen musste um einen Sitzplatz zu bekommen.
     
  8. Gibt's auch im Aqua Shopping in Portimao auf der Restaurantebene. Hab ich noch nicht probiert, muss ich mal machen. Da geh ich im Aquashopping meist zum Chinesen, der bietet all you can eat mit Japangrill, Nudeln, so ne Art Sushi, alles essbar für 10,00 EUR. Oder der Dönerfritze, der Dönerteller vom Huhn ist richtig gut.
    Alfino
     

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