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Blinklicht statt Warndreieck

Die portugiesischen Behoerden studieren derzeit die Erfahrungen aus Spanien, wo die magnetische GPS-Warnblinkaussenleuchte seit Jahresbeginn 2026 Pflicht ist. Falls die neue Technik auch in Portugal eingefuehrt wird, bleibt zu hoffen dass die Schwachstellen der existierenden Technologie zuerst behoben werden. Dazu gehoert m.E. entweder ein eingebauter Langzeit-Akku mit wasserdichter USB-C-Ladebuchse, bzw. kabelloser Aufladung (Qi), ein akustisches Akku-Aufladewarnsignal bzw. Batteriewechsel-Warnsignal (wie bei den alten 9V Rauchmelder-Modellen fuers Haus), sowie ein Adapterkabel fuer die 12V-Buchse im Auto.
Schoen waere eine optional zuschaltbare bzw. (je nach Modell) permanente automatische Kollisions-Detektion (z.B. via eingebautem Beschleunigungs-Sensor) mit automatischer Aktivierung des GPS Notsignals ab einer gewissen Staerke, und nachfolgendem Still/Ruhestand. Solche Funktionen sind zwar bei vielen modernen Handy's via Einstellung bereits vorhanden, aber nicht jeder hat ein modernes Mobiltelefon (immer dabei). Die zusaetzlichen Herstellungskosten bei Massenproduktion z.B. in China duerften sich in Grenzen halten. Die fuer den zusaetzlichen Sensor bzw. die allgemeine Akku-Ladefunktion benoetigte Energie koennte auch durch einen kleinen eingebauten Bewegungs-Dynamo erzeugt werden, aehnlich wie die in Armbanduhren jahrzehntelang verbauten. Das Geraet wuerde nach laengeren Bewegungspausen automatisch in den Stromsparmodus schalten und erst bei erneuter Bewegung in den Normalmodus wechseln, so wie es vielen Reifendruck/-Temperatur-Sensoren (TPMS) bereits ueblich ist.
 
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich jemals das Warndreieck benutzt habe. Ich habe es immer treu und brav von einem Auto ins andere gelegt, ich glaube, es ist noch immer in Originalverpackung.

Wenn das so bleiben sollte, würde mir in der Tat die Ausführung mit einschalten, blinkt und dann auf das Autodach stellen ausreichen.

Aber da es sich insgesamt in Richtung „ betreutes fahren“ entwickelt und die unnützen und nervenden technischen Assistenzsysteme zunehmen, werden bestimmt auch Warnlampen mit künstlicher Intelligenz ihren Platz am Markt finden.
 
Da das verpflichtende, EU-weite Notrufsystem eCall seit dem 31. März 2018 für alle neuen Pkw-Modelle Pflicht ist und dieses System bei schweren Unfällen automatisch die 112 wählt, den Standort via GPS übermittelt und eine Sprachverbindung aufbaut würde noch für die Meisten ein Standardmodell, welches nur schön blinkt wirklich ausreichen.... oder man lässt alles so, wie es ist:unsure:
 
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