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Armes Land, verrückte Ideen - ein Mast für 1 Million Euro

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Antonio Santos

Gast
Da in Portugal so viele Menschen spinnen, sagt mir einen Freund staendig: anda uma moinha no ar. Moinha ist etwas was uns verrueckt macht, manchmal sagt der Portugiese: Tenho uma moinha na cabeça, a minha cabeça anda à roda.Das Wort kommt wahrscheinlich vom Moinho (Windrad, Windmuehle).
Der Rathaus-Praesident vom Paredes (bei Porto) will jetzt einen Mast bauen, mit 100 Meter (so gross wie das Christus-Rei Statue in Almada,Lissabon, 110 Meter hoch), mit einem kost von 1.000.000 euro. Oben will er eine grosse Portugal Flage stellen, weil Paredes 100 Jahre alt wird.
Meiner Meinung nach, dass ist verrueckt und eine Afronta gegen die Millionen Portugiese die unter der Armut leiden. Mit einer Million konnte man vieles nutzliches machen. Vielleicht will er ins Guiness-Book of Records. Baboquices.
Portugal ist ofters Ideen-Rueckstaendig. Auch jetzt in Porto meinen die Politiker (und das Volk), dass die Macht Lissabon dass Red-Bull-Flieger-Race nach Lissabon kommt, weil Lisboa é o pais e o resto é paisagem. Unsinn.
Die Managers dieser Fliegerei wollen nur Geld machen und Lissabon und Oeiras wollen 3,5 Millionen bezahlen (auch wahnsinn), und Porto und Gaia zahlten 2,7 Millionen. Baboquices. Nur das Geld zaehlt. Wenn Monchique 5 Millionen geben wurde, wurde die Fliegerie in Monchique stattfinden.
Ich bin gegen diese Sport-Fliegereien, wo schon tausend Menschen starben, unvergesslich was in Remescheid (ich glaube war dieser Ort), wo viele Menschen starben.
Um abraço do Antonio SaNTOS
 
Der Mast von Paredes ist in der Tat meines Erachtens ebenso abwegig wie die die Red-Bull-Flieger-Races in Porto!! Da werden von den Kommunen Millionen schlichtweg vergeudet!:mad:
Aber derartige Auswüchse gibt es auch in Deutschland.
 
Mast in Paredes

Mit dieser Million konnte die Regierung vieles fuer die Obdachlose in Portugal machen.
Laut Verfassung sollte jeder Portugiese ein Haus haben und was zum Essen.
Die Verfassung ist nur ein Papier.
In Lissabon leben 1.680 Menschen auf der Strasse, laut DN von heute. Wie ist das moeglich.
Auch laut Diario de Noticias sogar ein deutscher aus Hamburg, der frueher Universitaetslehrer war. Er hat sich in Lissabon in eine Amerikanerin verliebt, sie ging andere Wege und heute lebt er auf der Strasse. Vielleicht wird ihm jetzt die Deutsche Botschaft in Lissabon helfen.Ich habe ein e-mail an den Rathaus Praesident von Paredes geschrieben, damit er den Mast nicht baut und das Geld fuer Obdachlose und Arme Familien ausgibt.Auch wenn er das nicht tut, richtig schlafen wird er nicht mehr, er hat auch uma consciência.
Um abraço do António Santos
 
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