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Alte Bejaner Geschichten

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habe ich auch im Reiseforum von Peter Lehmann gefunden. Es lohnt sich, hier einmal zu stöbern.
[DLMURL]http://reiseforum.krueslehmann.de/[/DLMURL]
weiter unten gibt es einen ganzen Bejateil.
Hier findet sich u. a. auch diese Liste:
[DLMURL="http://reiseforum.krueslehmann.de/viewtopic.php?f=1&t=19#p104"]P-Liste "Ehemalige 10. Bejaner" (1966-1969/70)[/DLMURL] von Wolfgang Liedtke und viele andere Geschichten und Namen.
 
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Doc

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Hallo, Forianerfreunde !
Nun wird es aber Zeit, Angefangenes zu Ende zu bringen.
Mit Freude habe ich festgestellt, das Sobreiro und Costa auf unserer Galerie Fotos eingestellt haben, die genau zu meinem Thema passen.
Die von Sobreiro angesprochenen " Zigeunerkarren " kann man bei Costa unter den Nummern 3503 und 3703 sehr schön erkennen, welche Gefahr sie im Straßenverkehr darstellten nicht. Wenn man nachts mit dem Auto unterwegs war und vor sich eine kleine Petroleumfunzel schwanken sah, war höchste Gefahr im Verzug. Die Lampe hing zwischen den beiden Rädern des Karren und war kaum zu sehen. Eine Vollbremsung auf den schlechten Straße endete meist übel.

Der Alltag in Beja war durch die bestehenden Umstände geprägt. Es gab einen Markt und der war gewöhnungsbedürftig. Schmale, garagenartige Verkaufsstände aus Stein für alle Marktbetreiber. Beim Metzger hingen Schweine-und Rinderhälften, umschwärmt von Myriaden von Fliegen, in der prallen Sonne, das wenige Gemüse welkte traurig vor sich hin und alles roch wenig appetitlich. Dennoch war es eine der wenigen Möglichkeiten zum Einkauf.
Wenn man die Nahrungsmittel essen wollte, dann galt die alte englische Regel : Pell it, cook it or forget it!

Aber man kann ja lernen, alles was man nicht kochen konnte wurde für 20 Minuten in eine blassrosa Kaliumpermanganatlösung gelegt und dann verarbeitet. So kam man gegen den " Bicho "an.
Überhaupt, man musste immer improvisieren, Leberwurst wurde selbst gekocht, aus Deutschland wurde Kälberlab mitgebracht und Quark produziert ( 500 gr. kosteten damals in P. umgerechnet 8,- DM ) und einmal kam jemand auf die Idee, zu Sylvester Bratheringe zu essen.
Im geplanten, aber nie fertiggestellten Lazarett gab es ca. 100 Großkühlschränke mit schönen Gemüseschalen. Also bekamen meine Mitstreiter den Auftrag, ca. 200 große Sardinen auszunehmem ( ich kann rohen Fisch nur sehr schlecht anfassen ), ich kochte derweil nach dt. Rezept den Sud, die ausgenommenen Sardinen wurden paniert und gebraten und landeten danach im Sud in den Gemüseschalen. Sylvester war Bratheringzeit !

Da in Beja kulturelle Wüste vorherrschte, wurde selbst angefasst. Ein Karnevalverein war auf der Basis vorhanden und die Feiern waren durchschlagend, manchmal waren auch Portugiesen dabei, aber als bei einer Büttenrede die Homosexualität des Apothekersohns aufs Korn genommen wurde, waren solche Besuche eher selten.

Natürlich konnte man in Bejas Papeleria auch einige Exemplare der Zeitschrift " Stern " kaufen, manchmal mit Überraschungen. Einmal wurde da auch über P. berichtet, wir waren alle gespannt, supresa, aus der Zeitung waren per Hand gewisse Passagen ausgeschnitten. Dabei handelte es sich um Berichte über die "PIDE", die grausame Geheimpolizei von Diktator Salazar, die durften die Alemaos natürlich nicht lesen !

Nun ist aber Schluß mit Schwärmen von der Vergangenheit, ich möchte aber nochmals auf einige Bilder von Costa in der Galerie hinweisen: Nr. 3686, hier wird die Größe der Basis sehr schön sichtbar und Nr. 3487 + 3694, die "Texasbrücke " von Serpa, die von Zug und Auto gleichermaßen genutzt wurde. Auch die Bilder von Sobreiro über Beja sind sehr schön.
Entao atè a logo - Doc.
 

Wolfgang

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www.letztebratwurst.com
hier die oben erwähnten Bilder zur Ergänzung:

Bild 3503


Bild 3703


Bild 3686


Bild 3487


Bild 3694
 
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Benjamin

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Hallo Doc,
sehr authentisch, die Entdeckung der Bratheringe durch die enfermeira und einer anderen wichtigen Person war trotzdem sehr amüsant für uns. Ja unsere gemeinsamen Kochkünste und Einkäufe mit Benfica -port. Hühnerhund, feige und verfressen- auf dem Markt in Beja, unvergesslich. Benjamin
 
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Vielen Dank für die nette (ur) alte Geschichte aus Beja. Die dazu passend erwähnten Fotos runden das ganze noch ab.
Viele Grüße aus Cascais und bitte, mach weiter.
 
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Zu jener Zeit ( ca 1969 ) wohnte ich mit zukünftiger Gattin bei einer Antonia Voss , Lagos , Betreiberin des " Deutschen Cafe´s am Algarve " mit laut Karte " herrlichen Schinkenbroten " . Daselbst kam einmal in der Woche ein Bus aus Beja mit Soldaten an , die einen Tageausflug an den Ozean absolvierten . Dies ist alles schon sehr lange her .
 

Benjamin

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Hallo somkiat, Lagos war unser Exil, im Sommer jeden Freitag nach Dienstschluss startete die Kolonne nach Lagos, Campingplatz oder Pension. Neckermann-Reisen versorgte uns mit Bekanntschaften. Die English Bar war am Sonntag Abend der Start zurück zur Basis. Grüsse Benjamin.
 
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Lagos war auch zu unserer Zeit sehr beliebt. Camping Valverde in Luz machte Bejaganzjahrespreise.
Ich weiß nicht, wie oft die Y- Kennzeichen von deutschen Urlaubern im Algarve "sichergestellt" wurden, weil sie dachten, die Bundeswehrfahrzeuge wären in Deutschland gestohlen worden.
Irgendwann kamen die Schilder dann per Post über das Verteidigungsministerium in Bonn wieder zurück.
 
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Hallo Doc,
vielen Dank für Deinen tollen Bericht, den die Bejaner aus der damaligen Zeit sicher gut nachvollziehen können.
Auch herzlichen Dank an Wolfgang, das er die erwähnten Fotos gleich dazu gestellt hat, was für ein Service.

Euch beiden viele Grüße Costa
 

Doc

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Hallo, Forianer, die Beiträge von Somkiat und Sobreiro haben mich nochmal angespornt, meine Tastatur zu malträtieren.
Ende der 60-er Jahre wurden Verbände der Luftwaffe wechselweise nach Beja verlegt, um dort als übende Truppe ihre Fähigkeiten zu verbessern.
Wegen dem großen Unterhaltungswert von Beja an Wochenenden wurden Fahrzeuge der BW als Betreuungsmaßnahme zur Verfügung gestellt, die zu verschiedenen Zielen in Portugal fuhren. So kamen die von Somkiat erwähnten Busse auch nach Lagos. Wir, als Stammpersonal, hatten ja unsere Fahrzeuge aus Deutschland mitgebracht und waren an der " TA "-Nummer leicht zu erkennen.

Auch für uns gab es nur eine Alternative zum heißen, trockenem Alentejo, die Küste !!!
Da ich die ganze Woche mit der von Benjamin erwähnten wichtigen Person zusammenarbeiten mußte, während sich P. im Materiallager und der Zahntechniker in seinem Labor verkrochen, hatte ich keine Lust, auch noch am Wochenende am Strand auf ihn zu treffen.
Aber es gab einen Weg, abgeklärte Ehepaare und junge Familien mit Kindern fuhren, der Ruhe und dem schönen, flachen Strand wegen, nach Monte Gordo. Die wilde Jugend fuhr nach LAGOS !!!
Man fuhr über Aljustrel und Odemira, da es weder Schnellstraße noch Autobahn gab.
Wenn man hinter Odemira aus dem Tal kam, konnte man schon das Meer riechen und die Luft war schwanger von Kräutergerüchen, es kam sofort Urlaubsfeeling auf.
Kurz vor Lagos gab es dann am Straßenrand ein " Hotelrestaurant ", hier haben wir dann meist das erste Cerveja Sagres getrunken, aber nicht nur das. Die Wirtin hatte immer Caracois als Imbiss vorrätig, ich habe später keine so guten Caracois mehr gegessen, entweder lag es an den würzigen Kräutern oder die Wirtin hatte ein Geheimrezept.

Lagos war in diesen Jahren ein verträumter Fischerort, es gab in Maßen Touristen, die "Letzte Bratwurst vor Amerika " stand noch im Stall oder war noch gar nicht geboren. Außerdem gab es nur einen Aussichtpunkt am Cabo Sao Vincente und der Eintritt in die Navigationsschule von Heinrich dem Seefahrer war noch frei. Der Fischereihafen lag gegenüber der alten Markthalle und da herum gab es urige Fischerkneipen, hier habe ich auch meine erste Bekanntschaft mit Herrn " Medronho " aus der 5-Liter Korbflasche gemacht, ein Erlebnis, diese Fruchtigkeit und der Geschmack. Leider ist es mit aufkommendem Tourismus üblich geworden, den Medronho gekühlt zu servieren.
Unser Lager aus Zelten haben wir den ganzen Sommer auf dem Parque de Campismo Municipal, zugleich auch Fußballplatz, aufgeschlagen. Chef war dort Henrique Cabrito, der Meister der Sardinhas asada. Sein Adlatus war ein uralter Portugiese, der auch nachts den Portier darstellte. Er verschloss das Tor zum Campingplatz mit einer Kette, lies aber soviel Platz, das man zwischen den beiden Torflügeln durchschlüpfen konnte. Dann legte er sich auf seine Campingliege vor das Tor und begutachtete jeden heimkommenden Nachtschwärmer. Er war aber gegen einen 10 Escudoschein oder eine Flasche Vinho nicht immun, und so konnte schon mal statt einer eine zweite Person durch die Lücke schlüpfen.

In Lagos waren die Bejaner als " Mal Rapazes de Beja " bekannt, aber da immer viel Geld im Ort blieb, nahmen die Betroffenen gelassen hin.
Im Hotel Meia Praia gab es den " Pop Clube de Maia Praia ", da kostete schon damals ein Drink soviel, wie in Beja eine Feldarbeiterin als Tageslohn erhielt, außerdem war ein Minimumverzehr beim Eintritt fällig. Das war aber beabsichtigt, da die portugiesische Jugend sich gern bei einer Bica und einem Glas Wasser vier, fünf Stunden mit moderner Musik berieseln lies und auch gern mal tanzte.
Überhaupt, die pubertierend männliche port. Jugend ! Wenn man mit einer Urlaubsbekanntschaft nachts den Sonnenuntergang oberhalb der " Ponte Piedade " erleben wollte, konnte man sicher sein, nach fünf Minuten hatte man Zuschauer.

Wenn mal ein ruhiger Tag war hat sich die ganze Bagage im der Englisch -Bar getroffen und den Abend dort verbracht.
Vorher aber wurde noch die köstliche port. Küche probiert, mein Lieblingsrestaurant war das GILBERTO direkt neben der Markthalle. Der Wirt machte vorzügliche Linguado delicioso oder auch Cabrito en molhe de Tomatos.
Das Restaurant gibt es noch heute, aber Bekannte, denen ich es empfohlen hatte, erzählten mir, das es sowohl qualitativ als auch quantitativ arg nachgelassen hatte.

So, für heute nur noch eins : Ich habe die Zeit in Portugal aus vollem Herzen genossen. Meine Frau und ich wollten nach meiner Pensionierung nach Lissabon oder Lagos ziehen, aber das Schicksal war anderer Meinung. So sind wir jetzt in Köln verwurzelt und auch zufrieden. Wir waren schon oft, auch mit dem Wohnwagen, in Portugal und das reicht auch.Wenn diese Zeilen noch andere Bejaner oder Lissaboner erreichen, fände ich es " muito picante ", wenn diese sich u. U. auch mal äußern - noch viel Grüße an alle Forianer - Doc .
 

Wolfgang

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Vielen Dank für den netten Bericht.

1996 erhielt auch ich Besuch - regelmäßig am Wochenende - von Bundeswehr-VW-Bussen mit deutschen Soldaten. Mein Grill war damals ja noch ein offenes Gestell und man sagte mir, die Jetpiloten haben beim Drüberdonnern Aufnahmen des Grills gemacht, vergrößert und die Würste sahen so gut aus, dass sie hier unbedingt vorbei mussten. Ob das so wirklich stimmt, weiß ich nicht. Gesagt wurde es jedenfalls und es kamen die Wochenende auch immer gleich 2 oder 3 Transporter an zum Essen.

 
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Hallo Doc,
vielen Dank für Deinen tollen Bericht und das interessante Foto. Vielleicht fällt Dir ja
noch mehr ein, ich schätze, hier gibt es einige die schon darauf warten.
Ganz herzliche Grüße
Costa
 

Benjamin

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Hallo, Forianer, die Beiträge von Somkiat und Sobreiro haben mich nochmal angespornt, meine Tastatur zu malträtieren.
Ende der 60-er Jahre wurden Verbände der Luftwaffe wechselweise nach Beja verlegt, um dort als übende Truppe ihre Fähigkeiten zu verbessern.
Wegen dem großen Unterhaltungswert von Beja an Wochenenden wurden Fahrzeuge der BW als Betreuungsmaßnahme zur Verfügung gestellt, die zu verschiedenen Zielen in Portugal fuhren. So kamen die von Somkiat erwähnten Busse auch nach Lagos. Wir, als Stammpersonal, hatten ja unsere Fahrzeuge aus Deutschland mitgebracht und waren an der " TA "-Nummer leicht zu erkennen.

Auch für uns gab es nur eine Alternative zum heißen, trockenem Alentejo, die Küste !!!
Da ich die ganze Woche mit der von Benjamin erwähnten wichtigen Person zusammenarbeiten mußte, während sich P. im Materiallager und der Zahntechniker in seinem Labor verkrochen, hatte ich keine Lust, auch noch am Wochenende am Strand auf ihn zu treffen.
Aber es gab einen Weg, abgeklärte Ehepaare und junge Familien mit Kindern fuhren, der Ruhe und dem schönen, flachen Strand wegen, nach Monte Gordo. Die wilde Jugend fuhr nach LAGOS !!!
Man fuhr über Aljustrel und Odemira, da es weder Schnellstraße noch Autobahn gab.
Wenn man hinter Odemira aus dem Tal kam, konnte man schon das Meer riechen und die Luft war schwanger von Kräutergerüchen, es kam sofort Urlaubsfeeling auf.
Kurz vor Lagos gab es dann am Straßenrand ein " Hotelrestaurant ", hier haben wir dann meist das erste Cerveja Sagres getrunken, aber nicht nur das. Die Wirtin hatte immer Caracois als Imbiss vorrätig, ich habe später keine so guten Caracois mehr gegessen, entweder lag es an den würzigen Kräutern oder die Wirtin hatte ein Geheimrezept.

Lagos war in diesen Jahren ein verträumter Fischerort, es gab in Maßen Touristen, die "Letzte Bratwurst vor Amerika " stand noch im Stall oder war noch gar nicht geboren. Außerdem gab es nur einen Aussichtpunkt am Cabo Sao Vincente und der Eintritt in die Navigationsschule von Heinrich dem Seefahrer war noch frei. Der Fischereihafen lag gegenüber der alten Markthalle und da herum gab es urige Fischerkneipen, hier habe ich auch meine erste Bekanntschaft mit Herrn " Medronho " aus der 5-Liter Korbflasche gemacht, ein Erlebnis, diese Fruchtigkeit und der Geschmack. Leider ist es mit aufkommendem Tourismus üblich geworden, den Medronho gekühlt zu servieren.
Unser Lager aus Zelten haben wir den ganzen Sommer auf dem Parque de Campismo Municipal, zugleich auch Fußballplatz, aufgeschlagen. Chef war dort Henrique Cabrito, der Meister der Sardinhas asada. Sein Adlatus war ein uralter Portugiese, der auch nachts den Portier darstellte. Er verschloss das Tor zum Campingplatz mit einer Kette, lies aber soviel Platz, das man zwischen den beiden Torflügeln durchschlüpfen konnte. Dann legte er sich auf seine Campingliege vor das Tor und begutachtete jeden heimkommenden Nachtschwärmer. Er war aber gegen einen 10 Escudoschein oder eine Flasche Vinho nicht immun, und so konnte schon mal statt einer eine zweite Person durch die Lücke schlüpfen.

In Lagos waren die Bejaner als " Mal Rapazes de Beja " bekannt, aber da immer viel Geld im Ort blieb, nahmen die Betroffenen gelassen hin.
Im Hotel Meia Praia gab es den " Pop Clube de Maia Praia ", da kostete schon damals ein Drink soviel, wie in Beja eine Feldarbeiterin als Tageslohn erhielt, außerdem war ein Minimumverzehr beim Eintritt fällig. Das war aber beabsichtigt, da die portugiesische Jugend sich gern bei einer Bica und einem Glas Wasser vier, fünf Stunden mit moderner Musik berieseln lies und auch gern mal tanzte.
Überhaupt, die pubertierend männliche port. Jugend ! Wenn man mit einer Urlaubsbekanntschaft nachts den Sonnenuntergang oberhalb der " Ponte Piedade " erleben wollte, konnte man sicher sein, nach fünf Minuten hatte man Zuschauer.

Wenn mal ein ruhiger Tag war hat sich die ganze Bagage im der Englisch -Bar getroffen und den Abend dort verbracht.
Vorher aber wurde noch die köstliche port. Küche probiert, mein Lieblingsrestaurant war das GILBERTO direkt neben der Markthalle. Der Wirt machte vorzügliche Linguado delicioso oder auch Cabrito en molhe de Tomatos.
Das Restaurant gibt es noch heute, aber Bekannte, denen ich es empfohlen hatte, erzählten mir, das es sowohl qualitativ als auch quantitativ arg nachgelassen hatte.

So, für heute nur noch eins : Ich habe die Zeit in Portugal aus vollem Herzen genossen. Meine Frau und ich wollten nach meiner Pensionierung nach Lissabon oder Lagos ziehen, aber das Schicksal war anderer Meinung. So sind wir jetzt in Köln verwurzelt und auch zufrieden. Wir waren schon oft, auch mit dem Wohnwagen, in Portugal und das reicht auch.Wenn diese Zeilen noch andere Bejaner oder Lissaboner erreichen, fände ich es " muito picante ", wenn diese sich u. U. auch mal äußern - noch viel Grüße an alle Forianer - Doc .
 
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ola Benjamin, Doc, Costa usw.
Ich hoffe, ihr habt den Termin für das nächste große Bejaner Treffen notiert.
Es soll am 03. September 2016 im Kasino in Köln Wahn stattfinden, ist fast bei Doc in der Ecke oder?
Vielleicht sieht man sich bei dieser Gelegenheit einmal persönlich, ich würde mich freuen, auch wenn es noch ein Jahr hin ist.
 
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Hallo Sobreiro,
vielen Dank für den Tipp. Hatte ich noch nicht gewusst. Ist ja noch etwas Zeit,
aber wenn möglich kommen wir auch.
Viele Grüße Costa
 

Benjamin

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Hallo Sobreiro,
vielen Dank auch für den Hinweis auf das Treffen, ich war nur einmal bis jetzt auf ein ZDVP-Treffen in der Eifel. Wenn gewisse Umstände es erlauben wäre ich auch gerne dabei. Viele Grüße aus den bayrischen Sibirien - jetzt im Moment nicht-
mit Interesse habe ich alle deine Beiträge und Hinweise gelesen. Es war sehr aufschlussreich in einer Stabsdienststelle -Lissabon- tätig zu sein. Mein Eindruck war, sich selbst zu verwalten war schon enorm und manche hatten dafür eine einzigartige Begabung.. Benjamin Doc kann das auch bestätigen.
 
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IMG_8416.JPG IMG_8420.JPG


Hallo,

möchte euch hier Bilder von der Fussballmannschaft der BwVwSt Beja und den Endspielteilnehmern des Badmintonclubs -Basissportfest 1974-, zeigen.

Herzliche Grüße

Götz Posnanski (von 1971-74 Angehöriger der BwVwSt Beja)
 
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Das ist die Erdbeerranch im Jahre 1972. Sehr gern erinnere ich mich an die Stopps, die wir nach schweisstreibenden Badmintontrainingsstunden bei 42 Grad Aussentemparatur in einer ungenutzten Flugzeughalle, hier einlegten. Das Sagres hat nie besser geschmeckt. IMG_8430.JPG
 
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Hallo Bejaner, ein gutes Bild von " unserer Erdbeer-Ranche " Es war ein sagenhafter Laden. Das Schild wurde in der Sanitätsstaffel gebastelt. Habe sehr viele Bilder aber von der Ranche nicht eines. Schade! Gibt es diese Hütte noch?
Eines habe ich aber von dieser -Lokalität- " ERINNERUNGEN "
 
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Hallo Dieter,
die Erdbeerranch gibt es noch, allerdings nicht mehr in der damaligen Form. Ich habe in den Tiefen dieses Forums mal ein neueres Bild davon gesehen. Ist aber nicht wieder zu erkennen.
Übrigens... ich hatte von meinem Bürofenster in der BwVwSt aus den direkten Blick auf den SanBereich. Habe im SanBereich oft mit einem Stabsarzt, dessen Name ich aber leider nicht mehr weis, während der Dienstzeit Tischtennis gespielt. Es war einfach eine wunderbare Zeit, der ich heute noch sehr nachtrauere.
Gruß Götz
 
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Hallo Götz,
Zu Tischtenniszeit: Dr.Hanake,Dr.Meyer,Dr.Dumpert und Dr.Kayser? Was dabei? Hier noch was für Dich und Costa möglich auch Victor... N A M E N ...
Gnirk,Bachmann,Bugdahn,Dangl,Gebelhausen,GrünerHilß,Hobigk,Jungschläger,Körber,Kupferschmidt,Lamschik,Lautenbacher,Plewka,Pongs,Rossbach,Schewe,Schmid(2 mal),Schmidtchen,Schulz,Schwarzkopf,Spohr und Zellner(2 mal).---Es ist eben alles Verwaltung--- ! Viel Erfolg beim Nachdenkevorgang.
Gruß Dieter.
 
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Hallo Sobreiro,
Habe die P - Liste Ehemalige 10. Bejaner,1966-96/70 von Wolfgang Liedtke, mit viel Interesse gelesen. Es ist doch einiges was man nicht mehr im Kopf hatte. Aber sehr schöner Beitrag.
Gruß Dieter.
 
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Hallo Dieter,
inzwischen ist mir der Name des Stabsarztes, mit dem ich Tischtennis gespielt habe, wieder eingefallen - es war Dr. Kokott.
Von den weiteren Namen, die du genannt hast, sind mir 14 noch sehr gut in Erinnerung. Spohr habe ich am 06.Juni 1971 (ein Datum welches ich nie vergessen werde) abgelöst. Mit Kupferschmidt`s und Schmid`s habe ich heute noch Kontakt.
Carlo Schmid ist ja inzwischen leider verstorben. Mit Irmgard, seiner Frau, Ossenbühl`s und anderen ehemaligen Bejanern werde ich mich im April in Bamberg treffen.
Gruß Götz
 
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Hallo Götz, anbei einige Bilder und Listen aus meinem Bestand.
 

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  • Namensverzeichnis_Beja.pdf
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  • Karte_Lufwaffenbasis_Beja.pdf
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Hallo Dieter,
vielen Dank für die Bilder und das Namensverzeichnis. Ich kenne sehr viele der dort Aufgelisteten. Unter anderen Dr. du Carrios, dessen Wohnwagen wir gekauft hatten oder OFw Linke, dessen Peugeot 204 wir übernommen hatten. Ich bin leider nicht aufgeführt. Ich vermute, dass die Liste um die Zeit meines Dienstantritts am 06.07.1971 angefertigt wurde, da mein Vorgänger Ang. Spohr noch genannt wird, sowie BM Niebes, der mit mir am gleichen Tag die Dienstantrittsreise hatte.
Gruß Götz
 
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Hallo Götz,
mehr Listen hatte ich nicht. Erstaunlich das alle überlebt haben. Die Gräber der Soldaten wurden auch von uns gepflegt. Die Dame mit Eule war Schwester Annemarie. Der Flügel der Eule war gebrochen. Die andere Dame ist Emilia( Deutsches Haus ZDVP ).
Hast Du Kenntnis über Frau Dangl ? Ihr Mann, OFw Dangl , soll vor ca. zwei Jahren in Freiburg verstorben sein.
Danke für die Informationen.
Gruß Dieter
 
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29. Aug 2016
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Hallo Dieter,

die Gräber der Deutschen Soldaten haben wir auch am Volkstrauertag (?) besucht. Zur ZDVP hatten wir nur dienstlich per Telefon Kontakt, sodass mir Emilia nicht bekannt ist. Wegen OFw Dingl kann ich dir leider nicht weiter helfen. Wir hatten keinen Kontakt mit ihm oder seiner Familie.
In guter Erinnerung habe ich jedoch Schwester Annemarie. Sie hat 1972 bei meinem Sohn nach einer Mandeloperation, die im Krankenhaus von Beja ambulant durchgeführt wurde, die Nachsorge übernommen, wofür wir ihr sehr dankbar waren.

Gruß Götz
 
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31. Jan 2018
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Hallo Götz,
ja es war der Volkstrauertag. Habe es in einigen Berichten gelesen. Info: Emilia ,ZDVP, war in der Lokalität vom Deutschen Haus tätig. Der ZDVP war auch ein schöner Pool angegliedert. Werde diese Zeit nie vergessen.
Jahre später habe noch, glaube 3x, Herrn Gnirk in Bremerhaven getroffen.Er war hier Leiter der BwVerw. in Bremerhaven. OFw Rindfleisch, SanStaffel, reiner Zufall auch. Vor einigen Wochen SU Holger Andresen im PortugalForum. Er hatte meine Anfrage gelesen und gleich ragiert. Die " Ausbeute " alte Personen zufinden war sehr dürftig. Bedauere ich sehr. Habe auch m.E. alles getan.
Einen Gruß aus Bremerhaven, wie woanders auch, alles recht kalt ist.
Dieter
 
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Hallo Wolfgang,
immer wieder berachte ich Deine Bilder vom 19.Juli 2015. Es erinnert mich an die Zeit wo ich immerhin drei Jahre verlebte. Denke sehr oft daran.
Das Bild von der BA -11 - (klasse) kannst Du Dir auch , auf Karte, betrachten. Hatte ein Gespräch mit Götz - hier findest Du auch Bilder und Karten.
Gruß Dieter
 
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Hallo Wolfgang. Die Schatzsuche hat sich gelohnt. Danke kann man nicht immer in Worten auslegen. Ich habe viele Gesichter erkannt. Die Mühe aller hat sich bezahlt gemacht.
Gruß Dieter
 
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31. Jan 2018
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Hallo joaoespinho,
kennst Du noch die Kraftfahrer,die 1969-1972 bei der Sanitätsstaffel,tätig waren.
Es waren Carlos Xabregas und Luis Casaca. Bei Intresse kann ich Dir auch Fotos zeigen.
Gruß Dieter
 
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Hallo Wolfgang,
bin mal über Dich gestolpert.Mir ist eine Zeitschrift,WOCHE HEUTE Ausgabe Nr.19,über den Weg gelaufen.Außer üblichen bla bla ein Artikel von der Algarve. U.a.: Zitat Das einzige Gebäude am Kap ist ein 150 Jahre alter Leuchturm, zudem gibt es an einer der Zufahrtsstraße eine Bratwurstbude-die letzte vor Amerika.
War mal nee kleine Info von der Nordseeküste.
LG Dieter